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„Wetter schlecht, Verständigung gut“

Austauschschüler in Eckernförde „Wetter schlecht, Verständigung gut“

Hamburg, Haithabu und Hallig Hooge: Auch diese drei Ziele standen auf dem Programm der 27 Austauschschüler aus Frankreich, die jetzt an der Eckernförder Jungmannschule zu Gast waren.

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Die Gäste aus dem französischen Excideuil erforschen unter Anleitung von Adrienne Günther (rechts) im OIC die Unterwasserwelt der Ostsee.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Südfrankreich und Norddeutschland: Da gibt es deutliche Wetterunterschiede. Und in Excideuil, dem Herkunftsort der Gruppe, ist längst der Frühling eingezogen. „Wetter schlecht, Verständigung sehr gut“, fasst denn auch Französischlehrerin Anke Hanxleden die gemeinsame Woche zusammen. Das ist auch der Eindruck ihrer Kollegin Gönna Tönnies-Czauderna, die das Austauschprogramm der Jungmannschule schon seit vielen Jahren begleitet.

 Für den 13-jährigen Daniele Marwan-Baez war eindeutig der Besuch in Hamburg am eindrucksvollsten. „Die Speicherstadt ist unglaublich schön“, erzählt er. Und wenn er wählen sollte zwischen Hallig Hooge und Hamburg als Wohnort, so würde er wohl die Großstadt vorziehen. Dennoch hat auch die kleine Hallig in der Nordsee die Schüler der achten und neunten Klassen fasziniert. „Sie haben dort intelligente Fragen gestellt“, sagt Hanxleden. Insgesamt sei die Kombination der französischen Gäste und der heimischen Schüler in diesem Jahr „besonders gelungen“ gewesen.

 Da der Besuch der Franzosen unter dem Thema Nordsee/Ostsee: Leben am Wasser stand, gehörte auch ein Besuch des Ostsee-Info-Centers (OIC) am Eckernförder Strand dazu. Nach dem Keschern in seichtem Wasser informierte OIC-Mitarbeiterin Adrienne Günther am Fühlbecken ihre Gäste in fließendem Französisch über das Leben in der Ostsee.

 Die französische Lehrerin Eveline Martinez wünscht sich für den nächsten Besuch in Eckernförde, der in zwei Jahren ansteht, vor allem eines: „Keinen Schnee mehr.“kp

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