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Skaterpark als Kino-Standort favorisiert

Eckernförde Skaterpark als Kino-Standort favorisiert

Der Wirtschaftskreis Eckernförde (WKE) ist sich sicher: Das neue Kino gehört auf das Gelände des Skaterparks. Nach intensiven Gesprächen und Meinungsaustausch in den vergangenen Wochen mit allen in der Ratsversammlung vertretenen Parteien stehe nun für den Wirtschaftskreis der ideale Standort fest, so Wilfried Wagner, Vorsitzender des Vereins.

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Wird der Skaterpark umgesetzt und anschließend Standort für das neue Kino? Der Wirtschaftskreis Eckernförde würde das begrüßen.

Quelle: Kai Pörksen

Eckernförde. Alle an den Gesprächen Beteiligten waren sich darüber einig, dass ein Kino unbedingt nötig sei und schnellstmöglich realisiert werden sollte. Bis zur letzten Sitzung der Ratsversammlung vor der Sommerpause am 9. Juli müsse deshalb eine Entscheidung des Rats fallen.

„Die alternativen Standorte sind für uns vom Tisch“, so Wagner. Den ZOB mit einem massiv hohen Gebäude zu bebauen könne niemand ernsthaft wollen. Der Sky-Parkplatz am Rathaus sei heute der höchst frequentierte Innenstadtparkplatz und das Gelände der Nooröffnung sei vom Volumen her zu eng. Aber gerade dort könnte der neue Skaterpark seinen Platz finden. Bei Planungen in 2003/2004 sei als damalige Alternative zum Hörst bereits das sogenannte Noor-Center nördlich des Schulweges als innenstadtnaher Standort für eine große Einzelhandelsfläche mit Discounter als Nahversorger umfangreich diskutiert worden. Die Fläche des Skaterparks gegenüber biete sich nun als Standort für Kino und Einzelhandel in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt förmlich an.

All dies wäre schnell realisierbar, da sich die Flächen im Eigentum der Stadt befänden, so Wagner. Das dritte Gleis am Bahnhof sollte dann auch endlich erworben werden, damit weiterer Parkraum für Pendler mit direkter Verbindung zum Schulweg, Grünen Weg und der Innenstadt geschaffen werden könne.

Der Wirtschaftskreis sehe in der Umsetzung keine Hindernisse und fordere von der Politik eine schnelle Realisierung. Parteifarben und Ideologien sollten im Interesse des Gemeinwohls völlig außen vor bleiben, denn nur die Sache zähle, so Wagner.

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