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Ein Foto von der Iris zum Dank

Woche des Sehens Ein Foto von der Iris zum Dank

Eckernförder Augenärzte werben für Prävention, die Erblindung verhindert. Ihre Woche des Sehens belohnt aber auch. Am Wochenmarkttag, 11. Oktober, informieren sie in der Iinnenstadt über Augenerkrankungen hierzulande und die Augenarztausbildung in Afrika. Wer spendet, bekommt ein Foto seiner Iris.

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Zur Woche des Sehens gibt es eine besondere Aktion in Eckernförde: Die zwei kassenärztlichen Augenarztpraxen geben den Besuchern die Chance auf ein Foto von der eigenen Iris im Großformat. Dr. Moritz Pünder, Praxismnagerin Jasmin Gräuel, Dr. Katharina Föry und Dr. Mark Tobis dazu: "Jede Iris ist einzigartig wie ein Fingerabdruck und ein ästhetisches Meisterwerk der Natur."

Quelle: aze

Eckernförde. Die Orientierung fällt schwer, man sieht verschwommen, das Gesichtsfeld schrumpft: Wer schleichend schlechter sieht, schenkt dem meist erst spät Beachtung. „Dabei können wir bei früh erkannten Augenerkrankungen heute fast immer helfen“, sagen Augenärzte in Eckernförde. Ihre Woche des Sehens ab Sonntag, 8. Oktober, dient der Prävention. „Unsere Augen sind Kostbarkeiten, denen wir viel mehr Aufmerksamkeit schenken müssen“, appelliert das Team des Augenarztzentrum Eckernförde (AZE) und die Praxis Dr. Mark Tobis nicht nur an ihre Patienten. Die insgesamt fünf Kassenärzte wenden sich in der bundesweiten Woche des Sehens bis zum 15. Oktober gemeinsam an die Eckernförder.

Spenden helfen, in Afrika Augenärzte auszubilden

Sehbehinderungen unter Kontrolle zu halten und die Gefahr der Erblindung zu minimieren, ist ihr erklärtes Ziel. Mit einer Aktion am Mittwoch, 11. Oktober, von 10 bis 13 Uhr in der Fußgängerzone Kieler Straße verbinden sie gemeinsam mit ihrem Kollegen im Ruhestand, Dr. Joachim Miertsch, Hilfe für Afrika und Prävention in Deutschland. Dr. Katharina Föry vom AZE: „Wir informieren vor der Löwen-Apotheke über die augenärztliche Ausbildung in Tansania. Dort einen Menschen vor Blindheit mangels Behandlung zu bewahren, kostet die Menschen hier gerade einmal 30 Euro. Das jahrelange Engagement der Familie Miertsch hat dort unzähligen Menschen das Augenlicht bewahrt. Also bitten wir um Spenden und informieren gleichzeitig über Prävention hierzulande.“ Wer 30 Euro spendet, erhält ein Profi-Foto von der eigenen Iris, die sich im professionellen Großformat als individuelles Juwel entpuppt. Die beiden Praxen zahlen die Kosten dafür und vergeben die Fototermine.

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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