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Innenstadt-Quartier mit Charme

Zukunftsidee für Eckernförde Innenstadt-Quartier mit Charme

Die Lage ist einzigartig, und so dürfte das Interesse an Wohnraum in diesem Innenstadt-Quartier groß sein. Doch ob in absehbarer Zeit an der stadteinwärts gelegenen Seite des Innenhafens zwischen Rundsilo und Steindamm wirklich Wohn- und Geschäftshäuser entstehen, muss abgewartet werden.

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Wenig attraktiv für ein so prägendes Areal, meint Stadtplanerin Marie-Luise Zastrow. Sie empfiehlt, die Parkfläche neben dem Rundsilo zu bebauen.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Der jetzt weitgehend als Parkraum genutzte Bereich befindet sich nämlich in privatem Besitz. Überplant wird das Areal seitens der Stadt dennoch.

Unten Geschäfte, darüber Wohnungen mit Blick auf Fischerboote und Traditionssegler. Charme haben die Entwürfe, die Stadtplanerin Marie-Luise Zastrow jetzt dem Planungs- und Gestaltungsbeirat vorstellte und in der kommenden Woche dem Bauausschuss präsentieren wird, allemal. Sie empfiehlt der Politik ein Schließen der Raumkanten zur Promenade hin, um den Hafen für Einheimische und Touristen auch in diesem Bereich attraktiver zu gestalten.

Doch Charme allein dürfte nicht reichen, um solch ein Projekt zu realisieren. Sowohl der große Parkplatz neben dem Rundsilo, als auch die rückwärtige Front der Passage neben dem Siemsen-Speicher befinden sich in Privatbesitz. Ob die Eigentümer ein ernsthaftes Interesse daran haben, die Parkplätze aufzugeben und stattdessen Wohn- und Geschäftshäuser entstehen zu lassen, ist nicht bekannt. In der Vorstellung des Quartiers betonte die Stadtplanerin aus Kiel die besondere Lage am Hafen und den historisch interessanten Bereich des Geländes zwischen Innenhafen, Langebrückstraße und Frau-Clara-Straße, auf dem das Rundsilo und der ebenfalls unter Schutz stehende Siemsen-Speicher die prägenden Elemente darstellen. Eine mögliche Überbauung der Parkplätze müsse dem Rechnung tragen. Kitschig historisierend dürfe die Bebauung allerdings nicht ausfallen, eher modern und nicht zu massiv. Im rückwärtigen Bereich der Bebauung hält Marie-Luise Zastrow die Ausweisung beziehungsweise Beibehaltung von Parkraum für sinnvoll. Eventuell unter einem begrünten Dach. Wichtig ist ihr in der Analyse, dass die beiden Durchgänge vom Hafen zum Ochsenkopf beziehungsweise zur Frau-Clara-Straße erhalten bleiben.

Beiratsvorsitzender Helmut Riemann zeigte sich beeindruckt: „Sie haben uns absolut überzeugt“, kommentierte er die Vorstellung.

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Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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