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Gemeinde mit hohem Wohlfühl-Flair

Zukunftsplan Lindau Gemeinde mit hohem Wohlfühl-Flair

Die zufriedensten Menschen im Amt Dänischer Wohld leben offenbar in Lindau. Bei einer Onlinebefragung im Rahmen des Zukunftsplans gaben 64,6 Prozent der Teilnehmer an, sich „sehr wohl“ beziehungsweise „wohl“ (32,3 Prozent) in der 1300-Einwohner-Gemeinde zu fühlen. Ein Spitzenwert.

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Zwei Dorfkrüge - das hat Lindau vielen anderen Gemeinden voraus. Die gastronomische Versorgung in Lindau übernehmen das "Santorini" in Revensdorf (Foto) und der "Lindenkrug" in Großkönigsförde.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Lindau. Welche Pluspunkte bietet die Gemeinde Lindau aus Sicht ihrer Einwohner? In der Onlinebefragung wurden unter anderem die beiden Neubaugebiete in Revensdorf und Großkönigsförde und der mit ihnen verbundene Zuzug von jungen Familien genannt. Den Lindauern gefällt außerdem, dass es zwei Dorfkrüge, ein Dörpshus und ein vielfältiges Vereinsleben gibt. Auch die Kita wird positiv hervorgehoben.

Manko in Lindau: hohe Gebühren für Kinderbetreuung und zu wenig Mietwohnungen

Weniger gut kamen bei einigen Befragten jedoch die vergleichsweise hohen Gebühren für die Kinderbetreuung an. Als Schwäche wurde auch angesehen, dass es zu wenig Mietwohnungen, insbesondere sozial geförderte, gebe. Auch fehle es an sportlichen Angeboten für Jugendliche.

Auch ÖPNV- und Nahversorgung ausbaufähig

Nicht gut weg kam in der Befragung das ÖPNV-Angebot, das außerhalb der Schulbuszeiten „nicht mehr ausreichend“ sei. Ergänzende Mobilitätsangebote wie der Seniorenfahrdienst wurden dagegen als Stärke verbucht.

Wie schaut's mit der Nahversorgung aus? Auf der einen Seite hoben die Befragten hervor, dass es im nahe gelegenen Gettorf gute Einkaufsmöglichkeiten gebe; auf der anderen Seite beklagten sie, dass Lindau weder über ein Lebensmittelgeschäft noch über eine Bäckerei verfüge. Letzteres sei vor allem für ältere, nicht mehr so mobile Menschen ein Problem.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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