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Radweg im Oktober fertig

Lindau Radweg im Oktober fertig

Bis Mitte Oktober sollen die Bauarbeiten für den 4,7 Kilometer langen Radweg entlang der Kreisstraße 92 zwischen Großkönigsförde und Revensdorf abgeschlossen sein. Die Mitglieder des Lindauer Wege- und Umweltausschusses versprechen einen besonderen Blick auf Barrierefreiheit.

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Der Lindenweg in Revensdorf. Die bisherige Tempo-30-Zone soll eventuell in einen verkehrsberuhigten Bereich umgewandelt werden.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Lindau. Bauamtsleiter Sönke Jacobsen hatte den Termin der Fertigstellung am Montagabend anlässlich einer Wege- und Umweltausschusssitzung in Großkönigsförde mitgeteilt. Aktuell seien zwei Kolonnen im Einsatz, berichtete der Vertreter der Amtsverwaltung.

 Gerda Behrends mahnte an, beim Ausbau des Geh- und Radweges in der Revensdorfer Ortslage darauf zu achten, dass die Kriterien für Barrierefreiheit erfüllt werden. Der Ausschuss griff die Anregungen der Anwohnerin dankbar auf. Sönke Jacobsen und auch Ausschussvorsitzender Dirk Schütt (SPD) versicherten, das Thema Barrierefreiheit mit in die wöchentlichen Baubesprechungen zu nehmen.

 Kurz hinterm Ortseingang von Revensdorf in Richtung Holtsee, in Höhe Parkplatz und Abzweigung nach Lindau, soll die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der L44 auf 70 reduziert werden. Das ist das Ergebnis einer Verkehrsschau. Dass es von Seiten der Kreisverkehrsbehörde angeblich nicht mehr gewünscht sei, dass ehrenamtliche Kommunalpolitiker an solchen Verkehrsschauen teilnehmen, stieß im Ausschuss auf Kritik. „Wir wissen am besten, wie vor Ort die Praxis aussieht“, sagte Bürgermeister Jens Krabbenhöft (CDU).

 Auch die mögliche Umwandlung des Lindenwegs in Revensdorf in eine verkehrsberuhigte Zone war bei der Verkehrsschau angesprochen worden. Umsetzen ließe sich das nur, wenn im Lindenweg Parkflächen ausgewiesen werden, verwies Dirk Schütt auf eine Forderung der Kreisverkehrsaufsicht. Jens Krabbenhöft empfahl, sich an ein Planungsbüro zu wenden. „Sonst kommen wir in dieser Sache nicht weiter.“

 Wie das Krähenproblem in Neu Revensdorf gelöst werden könnte, dafür gibt es offenbar kein Patentrezept. Das Vergrämen sei nur mit einer entsprechenden Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde erlaubt, so Sönke Jaobsen. Im Ausschuss wurde überlegt, über den Landesjagdverband einen Falkner zu engagieren.

 Egal, ob es sich um Hecken oder Knicks handelt: Jeder Grundstückseigentümer muss dafür sorgen, dass Äste und Zweige nicht in den öffentlichen Verkehrsraum hineinwachsen. 2013 hat die Gemeinde auf eigene Kosten alle Knicks, auch die privaten, aufputzen lassen. Fast 12000 Euro hat diese Aktion gekostet – zu viel, um sich erneut ein solches Geschenk leisten zu können. Demnächst sollen alle Grundeigentümer angeschrieben und an ihre Pflicht erinnert werden, wuchernden Knicks Einhalt zu gebieten.

 Die Sraßenreinigungssatzung soll dahingehend geändert werden, dass Anwohner nicht mehr verpflichtet sind, bei Schneefall die halbe Straßenbreite vor ihrer Haustür zu räumen (was sich in der Praxis sowieso nie durchsetzen ließ). Außerdem möchte der Ausschuss, dass im Henneroder Weg, im Waterdieker Weg und im Sander Weg insgesamt fünf Ausweichstellen für große Fahrzeuge angelegt werden. Über die Freigabe der finanziellen Mittel – die Kostenschätzung liegt bei 10000 Euro – muss der Finanzausschuss entscheiden. Ebenfalls muss der Finanzausschuss darüber beraten, ob für die Sanierung der Vorflut von der Streuobstwiese zum Dorfteich in Großkönigsförde zwischen 6000 und 7000 Euro bewilligt werden.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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