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Zweites Gutachten soll Zukunft der Bergulmen klären

Bergulmen Zweites Gutachten soll Zukunft der Bergulmen klären

Drei Bergulmen an der Kieler Chaussee in Gettorf sollten gefällt werden. Der Bau- und Umweltausschuss sprach sich nun einstimmig für ein Zweitgutachten aus, um die gut 35 Meter hohen und über 200 Jahre alten Bäume vielleicht doch noch erhalten zu können.

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Über 200 Jahre alt und gut 35 Meter hoch: Die drei Bergulmen an der Kieler Chausee in Gettorf sind die letzten drei noch erhaltenen Alleebäume, die einst die Straße nach Kiel säumten.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Ulmus glabra lautet ihr wissenschaftlicher Name: Mächtige Bergulmen säumten einst die Straße von Gettorf nach Kiel. Von diesen Alleebäumen sind nur noch drei übrig geblieben. Sie stehen an der Kieler Chaussee in Gettorf, sind gut 35 Meter hoch und über 200 Jahre alt. Nach Meinung eines Baumgutachters befinden sie sich in einem so schlechten Zustand, dass sie gefällt werden sollten. Zur Herstellung der Verkehrssicherheit seien Rückschnittmaßnahmen nicht ausreichend, heißt es in dem Gutachten. Sieht es wirklich so schlimm um diese ortbsbildprägenden Bäume aus? In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am Montagabend wurden Zweifel angemeldet. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder dafür aus, ein Zweitgutachten einzuholen.

„Die 400 bis 500 Euro, die wir für ein zweites Gutachten ausgeben müssen, sind gut angelegtes Geld“, meinte Ausschussvorsitzender Marco Koch (CDU). Ähnlich sah es SPD-Fraktionsmitglied Thomas Hofmann. Seiner Ansicht nach wäre schon viel erreicht, wenn wenigstens ein oder zwei der Ulmen erhalten werden könnten. In dieser Größe seien die Ulmen etwas ganz Besonderes, sagte Dirk Jöhnk (B90/Die Grüne). Er bezweifelte, dass alle drei Bäume gefällt werden müssen. „Zum Teil machen sie noch einen ganz vitalen Eindruck.“ Jöhnk kritisierte, dass der Gutachter nicht sorgfältig genug gearbeitet habe.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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