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1000. „Tatort“: So diskutierte das Netz

„Taxi nach Leipzig“ 1000. „Tatort“: So diskutierte das Netz

Am Sonntag feierte der „Tatort“ großes Jubiläum – 1000 Folgen hat der Fernsehkrimi jetzt auf dem Buckel. Im Social Web wurde „Taxi nach Leipzig“ kontrovers diskutiert – von „was eine Grütze“ bis „einfach nur geil“ war alles dabei.

Die Jubiläumsfolge des „Tatorts“ wurde im Social Web kontrovers diskutiert.
 

Quelle: dpa/Twitter/Montage

Berlin.  Im Social Web gab es für die 1000. Ausgabe des „Tatorts“ Lob, aber auch viel Kritik. Auf dem offiziellen „Tatort“-Facebook-Account fanden sich bereits zum Ende des Krimis im Ersten um 21.45 Uhr mehr als 3000 Kommentare. Auch auf Twitter warteten die Zuschauer nicht erst bis zur Auflösung des Falls mit ihren Einschätzungen zu der Geschichte, in der Borowski und Lindholm mit Klapproth auf einer Horrorfahrt nach Leipzig sind - „Taxi nach Leipzig“ war der Titel des 1000. wie schon des 1. „Tatorts“.

 Dass Borowski den bewaffneten Ex-Soldaten am Steuer ausschalten will, indem er ihm Kekskrümel in die Augen wirft, und dass zwischendurch in Sachsen-Anhalt im Wald die Wölfe knurren, fand auf Twitter folgende Würdigung: „Wölfe und die letzten Kekskrümel für den Weg nach Hause! Brüder Grimm Special.“

Auch andere haben das nicht ganz ernst genommen: „Nicht auszudenken, was Borowski alles mit Salzstangen oder Lakritzschnecken angestellt hätte“, ist ein ironischer Twitter-Kommentar.

 Wölfe, dunkler Wald und ein Taxifahrer mit Kontrollverlust: „In den letzten 5 Minuten wurden sämtliche Horrorfilm-Klischees bedient. Gefällt mir!“, lautete eine andere Einschätzung.

 „Mein Gott was eine Grütze. Wieder mal 90 Minuten meines Lebens verschenkt“, beklagt dagegen ein Zuschauer im „Tatort“-Account auf Facebook. „Was fuer ein schlechter Tatort und das zum 1000.“, meckert der nächste.

"Einfach nur geil"

 Doch auch genau gegenteilige Meinungen sind dort zu lesen: „Ein spannender Tatort mit zwei Kommissaren in einer Ausnahmesituation, die fern von jeder Ausbildung ins kleinste Detail überlegen müssen, den Täter zu überlisten. Borowski ist besonders hervorzuheben, echt klasse!“ Und ein Facebook-Kommentar lautet kurz und knapp: „Einfach nur geil“.

 Mancher Zuschauer wünschte sich etwas mehr Komik: „Ich hätte gern Professor Boerne in diesem Taxi“, twitterte einer, der den Ermittlern aus Münster viel abgewinnen kann.

„Ich bete dafür, das Til Schweiger nicht zusteigt“, ein anderer.

Vergleiche mit anderen Ermittlern gab es viele - einer dachte gleich an Götz George als „Schimmi“ aus Duisburg: „Mit Schimanski im Taxi wäre der #Tatort bereits am Breitscheider Kreuz zu Ende gewesen.“

Von RND/dpa

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