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Hier waren Energie und Ehrgeiz gefragt

1. Drachenboot Indoor-Cup in Kiel Hier waren Energie und Ehrgeiz gefragt

Pizzapiraten, Gasgeber, Eiderdrachen und eine Affenbande machten ordentlich Welle: Am Sonnabend starteten zwölf Teams in der Uni-Schwimmhalle zum 1. Drachenboot-Indoor-Cup in Kiel. In 29 Rennen entschied sich, wer mit der meisten Energie die Nase und somit den Drachen vorne hatte.

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Gemeinsam hatten sie ein Ziel: den 1. Drachenboot Indoor-Cup in Kiel zu gewinnen.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. Teams mit jeweils bis zu 14 Frauen und Männern aus ganz Schleswig-Holstein gingen bei dem von den Stadtwerken Kiel initiierten Rennen an den Start. Dabei wurden zwei Drachenboote am Heck durch Seile über eine Umlenkrolle verbunden. Wie beim „Tauziehen“ mussten die Mannschaften all ihre Energie einsetzen, um innerhalb von 45 Sekunden einen Vorsprung zu erzielen.

Philipp Montag vom Team Green Pöarl aus Dänischenhagen trainiert mit 18 Kollegen seit drei Jahren auf der Förde in Drachenbooten, „aber auf der Stelle zu paddeln ist wesentlich anstrengender“, fand er. In der Mannschaft waren vier Frauen mit dabei. „Wir hatten kein Problem mitzuhalten, wir haben ja Taktgefühl“, beschrieb Katrin Pauls. Sönke Schuster gehörte zum Team der Stadtwerke und paddelte das erste Mal: „Wir hatten uns vorher die Taktik überlegt, erst Kräfte schonen, dann Gas geben.“ Aber von 0 auf 100 kommen und auf der Stelle zu paddeln, ist anstrengender als gedacht. 45 Sekunden volle Kraft voraus braucht viel Kraft und Ausdauer – da fallen die letzten zehn Sekunden besonders schwer. Über genügend Kraft verfügte der Freundeskreis der Dragonbusters, zu deutsch Drachentöter, aus Geesthacht. „Klar haben hier unsere Muckis geholfen, für das Paddeln braucht man die“, erklärte Daniel Gäde.

Am Sonnabend ging in der Kieler Uni-Schwimmhalle das 1. Drachenboot Indoor-Cup der Stadtwerke Kiel an den Start. Zwölf Teams mit jeweils bis zu 14 Frauen und Männern aus ganz Schleswig-Holstein bestritten insgesamt 29 Rennen. 

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Wer vom Wasser noch nicht genug hatte, konnte an speziellen Ergometern seine Energie in Euro umwandeln und spenden. Und so kamen insgesamt 3150 Euro für den Christlichen Verein zur Förderung sozialer Initiativen in Kiel zusammen. „Von dem Geld sollen Schwimmkurse für Flüchtlinge finanziert werden“, sagte Sönke Schuster. Ob es nächstes Jahr wieder einen Drachenboot-Indoor-Cup geben wird, darüber ist noch nicht entschieden. „Aber es sieht gut aus“, so Schuster.

Platzierungen

Kategorie Fun:

  1. Dr. Oetker Pizzapiraten
  2. Affenbande (KielerLeben)
  3. Team R.SH
  4. dreizunull Indoor Tsunamis
  5. Die drei lustigen Zwei

Kategorie Betriebssport:

  1. Lummerlandexpress
  2. Eiderdrachen
  3. Team Green Pöarl
  4. Helios Schleidrachen
  5. Die Gasgeber (Stadtwerke Kiel)

Kanu:

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  2. Dragonbusters
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