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GEW fordert mehr Geld für Erzieher

1. Mai-Demo in Kiel GEW fordert mehr Geld für Erzieher

Die Gewerkschaft GEW hat zum Tag der Arbeit eine bessere Bezahlung der Erzieherinnen gefordert. Dieser Beruf sei ein Knochenjob, sagte die Bundesvorsitzende Marlis Tepe auf einer Kundgebung zum 1. Mai am Freitag in Kiel.

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Die Gewerkschaft GEW hat zum Tag der Arbeit eine bessere Bezahlung der Erzieherinnen gefordert.

Quelle: Bernd Thissen/dpa

Kiel. Die Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst müssten deutlich aufgewertet werden, zumal die gesellschaftlichen Erwartungen an diese Berufsgruppe enorm gewachsen seien.

In einem zähen Tarifkonflikt fordern die Gewerkschaften eine Höhergruppierung der Erzieherinnen. Nachdem sie die Verhandlungen nach fünf Runden für gescheitert erklärt hatten, stimmen die Mitglieder jetzt in einer Urabstimmung über unbefristete Streiks ab.

Die Arbeitgeber dürften nicht glauben, sie könnten Frauen mit viel weniger Geld und etwas mehr Anerkennung abspeisen, sagte die GEW-Bundesvorsitzende. Die Politik habe Milliardenpakete geschnürt, um Kitas zu bauen und den Rechtsanspruch auf Bildung und Betreuung für jedes Kind zu verwirklichen. „Aber sie hat eines vergessen: Unsere Kinder werden nicht von Beton, Stahl und Glas betreut.“

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Ein unbefristeter Kita-Streik – in vielen Familien wird die Nachricht hektische Betriebsamkeit auslösen. Auf Dauer werden Großeltern, Nachbarn oder andere Eltern nicht mehr einspringen können. Dann heißt es: Urlaub nehmen oder Geld für eine Betreuung investieren. Je mehr Eltern davon betroffen sind, desto eher wird die Stimmung kippen. Die Gewerkschaften bewegen sich also auf einem schmalen Grat.

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