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Vorfreude auf den „Tag des Sports“

20. Geburtstag Vorfreude auf den „Tag des Sports“

Er ist der Klassiker unter den Kieler Großveranstaltungen – und feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Für den letzten Feriensonntag, 4. September, lädt der Landessportverband (LSV) zum „Tag des Sports“ ein.

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In fünf Wochen ist es wieder soweit: Bilder wie dieses prägten in den vergangenen Jahren die größte Breitensportveranstaltung in Schleswig-Holstein.

Quelle: Frank Molter

Kiel. Rund um den Winterbeker Weg und die Moorteichwiese gibt es dann zwischen 10 und 18 Uhr mehr als 200 Sport-, Spiel- und Bewegungsangebote. Der LSV rechnet erneut mit rund 30000 Besuchern. „Wir setzen bei unserer Jubiläumsveranstaltung auf besonders attraktive Mitmach-Aktionen für die ganze Familie“, sagt LSV-Vizepräsident Heinz Jacobsen, der seit Jahren für die Organisation des Festes verantwortlich ist. „Unsere Besucherinnen und Besucher können in menschengroßen Kugeln übers Wasser laufen, sich durch den Dschungelparcours schlagen oder im Zirkuszelt zaubern.“ Aber auch zahlreiche Vorführungen und Infostände sollen die Besucher begeistern.

Wer sich dennoch allein fürs Zuschauen entscheidet, wird sich nach Überzeugung des LSV dennoch kaum langweilen: Auf vier großen Bühnen führen die Moderatoren Jan Bastick, Ralf Huber, Jokah Tululu und der Tanzsportverband Schleswig-Holstein durch ein umfangreiches Programm mit rund 150 Vorführungen und Interviews. Als Höhepunkt bewerben die Veranstalter zudem ein Ereignis, das auf der Rückseite des Plaza-Geländes am Winterbeker Weg stattfinden soll: Dort führt der LSV erstmals einen bundesweiten Street-Dance-Wettbewerb durch. Unter dem Motto „No limit“ messen sich an diesem Tag junge Tänzer aus Bereichen mit den vielsagenden Bezeichnungen Hip-Hop, Locking, Breakdane, Popping, Latin Hip-Hop und Krum.

"Sport verbindet und baut Brücken"

Aber auch klassische Sportarten stehen an diesem Tag im Mittelpunkt – beispielsweise beim Charity-Lauf auf der Moorteichwiese. Das erlaufene Geld kommt dem Projekt „Kein Kind ohne Sport“, das Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen eine Vereinsmitgliedschaft ermöglicht, zugute. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) freut sich bereits: „Sport verbindet und baut Brücken – auch das ist in diesen Zeiten sehr wichtig. Der Tag des Sports hat sich in den 20 Jahren seines Bestehens zum Klassiker entwickelt, und Kiel ist stolz darauf, dass er hier seit Jahren eine feste Heimat hat.“

Etwas unglücklich ist in diesem Spätsommer die Termindichte in der Landeshauptstadt. Nahezu zeitgleich zum „Tag des Sports“ steigt am letzten Feriensonntag an der Hörn der RSH-Kindertag, zu dem ebenfalls viele Vereine eingeladen sind – eine Ereigniskollision, die auch mit dem späten Ferientermin zu tun hat. Denn eine Woche später stehen schon die nächsten Großereignisse in Kiel an: Dann kommen abermals Tausende Sportler und Zuschauer an die Förde, um an der Hörn die Drachenbootrennen anzuschauen oder um am Kiel-Lauf teilzunehmen.

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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