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Kleiner Robin ist eine große Nummer

50000. Baby Kleiner Robin ist eine große Nummer

Robin wird in der Geschichte des Städtischen Krankenhauses Kiel einen festen Platz einnehmen. Dabei ist er noch nicht einmal zwei Tage alt. Der Kleine ist das 50000. Baby, das seit der Eröffnung der Frauenklinik im „Städtischen“ am 1. Dezember 1988 geboren wurde.

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Jubiläumskind: Mutter Ann-Christin Haase hält Robin im Arm, den sie am Montag um 17.51 Uhr zur Welt brachte. Chefarzt Dr. Markus Kuther gehörte zu den ersten Gratulanten.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. Die Kieler Studentin Ann-Christin Haase (28) brachte den Jungen am Montag exakt um 17. 15 Uhr zur Welt, 3510 Gramm schwer und 53 Zentimeter groß.

Auf der Wochenstation der Frauenklinik war man gespannt: Würde das 50000. Kind vielleicht schon am Wochenende kommen? Dass es dann am Montagabend passierte, störte natürlich niemanden. Groß war die Freude bei Hebamme Elisabeth Laube, den Ärzten und Schwestern im Kreißsaal, als Robin geboren wurde. Wohlauf lag der Kleine am Morgen danach schlummernd im Arm der stolzen Mutter, die auch die Glückwünsche von Chefarzt Dr. Markus Kuther entgegennahm.

Auch für Elisabeth Laube war der Montag ein besonderer Tag. Die Hebamme war nicht nur bei der 50000. Entbindung dabei, sondern auch schon bei den ersten beiden am 29. und 30. November 1988. „Der Kreißsaal war damals noch im Aufbau, Lisa und Anna-Elisabeth wollten aber nicht warten“, erinnert sie sich an diese Geburten. Insgesamt sechs Hebammen arbeiteten anfangs am Städtischen Krankenhaus. Heute sind es 27, die einen Schichtbetrieb eigenständig als freiberufliche Hebammen am Krankenhaus organisieren.

Gleich im ersten kompletten Jahr erblickten 1742 Mädchen und Jungen das Licht der Welt im Städtischen Krankenhaus Kiel. Bereits 1992 wurde das Rekordergebnis von 2228 Geburten erzielt. Elf Jahre später stand mit 1578 Geburten das niedrigste Ergebnis zu Buche. Anschließend wurden wieder mehr Kinder geboren, in den vergangenen zwei Jahren vor allem in größeren Städten. Waren es im Vorjahr 1827 Geburten (nach 1689 im Jahr 2013), werden für dieses Jahr 1900 Geburten erwartet. Seit langem werden im Kreißsaal des Städtischen Krankenhauses die meisten Kinder in Schleswig-Holstein geboren.

Unter den vielen Kindern, die dort zur Welt kamen, war auch ein Baby, das gerade einmal 490 Gramm wog. Das bisher schwerste brachte es auf 5680 Gramm. „Es lassen sich auch gesamtgesellschaftliche Trends und Strukturen aus den statistischen Zahlen unserer Frauenklinik ableiten“, sagt Birgitt Schütze-Merkel, am Krankenhaus zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. So seien 1989 nur 0,75 Prozent der Mütter bei der Geburt über 40 Jahre alt gewesen. Das Gros (54 Prozent) machten die 16- bis 29-Jährigen aus. Anders 2013: Der Anteil der 16- bis 29-Jährigen lag bei lediglich 14,3 Prozent, und die Schwangeren zwischen 30 und 35 Jahren stellten mit 38 Prozent den größten Anteil der Erstgebärenden. 19 Prozent waren älter als 35 Jahre.

 Mit der Fertigstellung des Westflügels des Krankenhauses ist die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin dorthin umgezogen. So befindet sich die Station für Neugeborene und Intensivmedizin in direkter Anbindung zum Kreißsaal und zur Wochenstation der Frauenklinik. „Die räumliche Nähe beider Kliniken mit den sehr kurzen Wegen bedeutet eine optimale Voraussetzung zur Versorgung der kranken Früh- und Neugeborenen“, sagt Dr. André Hohn, leitender Oberarzt der Frauenklinik.

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