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85 Fälle von Versicherungsbetrug

Hells Angels Kiel 85 Fälle von Versicherungsbetrug

Rocker der verbotenen Kieler Hells Angels sollen über einen Versicherungsmakler mit fingierten Angaben Versicherungen abgezockt haben. Seit Oktober 2012 sitzt deshalb ein Makler in Untersuchungshaft. Jetzt wurde bekannt: Ihm werden 85 Betrugs- und Untreuefälle vorgeworfen. Im März soll die Anklage erhoben werden.

Kiel. Der Gesamtschaden beläuft sich demnach auf mindestens 100 000 Euro. Die Ermittlungen dauern an. Mitte März soll Anklage erhoben werden, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Ostrowski. Rocker sind demnach in etwa die Hälfte der Fälle verwickelt. Mit ihnen soll der Makler halbe-halbe gemacht haben.In den anderen Fällen soll der Versicherungsagent zum Teil auch ohne Wissen seiner Kunden in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Der Mann sitzt seit Oktober 2012 wegen Betrugs- und Untreueverdacht in Untersuchungshaft.

Die Abzocke verlief immer nach demselben Muster: Der Makler meldete fingierte Schäden in einer Höhe, die er ohne Nachfrage bei der Versicherung begleichen konnte. Hinweise auf die Machenschaften lieferte ein Ex-Rocker. Die Versicherung soll dem Makler bereits Anfang 2012 wegen Unregelmäßigkeiten fristlos gekündigt haben.

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Deutsche Presse-Agentur dpa

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Landgericht Kiel

Mit fingierten Schäden soll ein Versicherungsagent jahrelang Versicherungen betrogen haben. Seit Freitag muss sich der 44-Jährige wegen Untreue vor dem Kieler Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihm 74 Fälle zur Last; 25 davon betreffen Betrügereien mit den inzwischen verbotenen Hells Angels, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Ostrowski.

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