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Exklusive Einblicke und viel Reklame

Abend der Konsulate Exklusive Einblicke und viel Reklame

Es war nur ein Abend und doch eine kleine Weltreise. Das Konsularische Korps Schleswig-Holsteins hatte am Freitag in die Räume der IHK in Kiel geladen. Für die Öffentlichkeit sollte es erstmals einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und einen Einblick in die tägliche Konsulats-Arbeit geben.

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Freundschaften pflegen in alle Welt: 16 Konsuln aus Schleswig-Holsten mit Ministerpräsident Daniel Günther (vorne Mitte) und Landtagspräsident Klaus Schlie (2.v.li.). am "Abend der Konsulate" in Kiel.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Der Doyen des Konsularkorps Götz Bormann versprach am "Abend der Konsulate" nicht nur den exklusiven Blick hinter die Kulissen, sondern auch einen Blick über den Tellerrand hinaus in die jeweiligen Länder. Und so war es. Die rund 250 Besucher wurden musikalisch von der „Sønderjyske Garde“ begrüßt, einem Spielmannszug mit Jugendlichen aus dem dänischen Apenrade. Noch mehr Kulturelles, Kulinarisches und Alltägliches aus zehn Ländern gab es dann an bunten Messeständen – präsentiert von 16 Konsulaten aus Flensburg, Kiel, Lübeck und Hamburg.

Ministerpräsident Daniel Günther eröffnete den Abend. Er warb für den länderübergreifenden Ausbau der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Kontakte und nannte diese Premierenveranstaltung einen „Abend des Austausches“. Schleswig-Holstein stehe für Völkerverständigung und nicht für Abschottung sowie für Freundschaft innerhalb und außerhalb Europas. „Wo kann man das mehr spüren als hier in der Landeshauptstadt?“, fragte er. Kiel sei ein Beispiel an Internationalität – mit zwei Millionen Besuchern, die auf Kreuzfahrtschiffen und über die Fährverbindungen in „unsere so schöne Stadt“ kommen, mit dem Nord-Ostsee-Kanal und mit der neuen Partnerschaft zu San Francisco. Die Konsuln würden dazu beitragen, Kontakt zu Freunden aus aller Welt zu halten, meinte der Ministerpräsident und bedankte sich für das Engagement der Ehrenamtler.

Glenny Holdhof, Honorarkonsulin des Königreichs Schweden, musste dank der geografischen Nähe „den Schleswig-Holsteinern nicht mehr viel über Schweden erzählen“. Sie formulierte aber das Ziel des Abends, das sicher für alle Konsuln, selbst für die der entferntesten Länder Südafrika oder Seychellen, galt: „Wir wollen hier ordentlich Reklame machen.“

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