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Die Angerbauten verschwinden

Abrissarbeiten Die Angerbauten verschwinden

Da fehlt ein Stück - und zwar ein großes. Wer momentan über das Gelände der Kieler Uni in der Nähe des Hochhauses geht, dem bietet sich ein überraschender Anblick: Das Gebäude, in dem einst das Geographische Institut untergebracht war, endet im Nichts.

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Am Montag hat der Abriss des ersten Anger-Baus auf dem Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel begonnen.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Der Grund: Am ersten der insgesamt sechs Angerbauten haben die Abrissarbeiten begonnen. Sie sind Teil der umfangreichen Universitätssanierung, die in den kommenden zehn Jahren umgesetzt werden soll. Hinter einem langen Bauzaun bricht ein Bagger nach und nach Teile aus dem sechsstöckigen Bau.

Betonbrocken, Eisenträger und ganz viel Staub sammeln sich davor. Dieses schrittweise Vorgehen biete – anders als etwa eine Sprengung – den Vorteil, dass der Bauschutt sofort sortiert werden könne, sagt Dr. Uwe Pfründer, Leiter des CAU-Gebäudemanagements. In der Vergangenheit hatten die aus den 60er-Jahren stammenden Angerbauten wegen Statikmängeln bei Sturm geschlossen werden müssen. Vor allem die verklinkerten Fassaden machten Probleme. Nun werden die sechs markanten Gebäude schrittweise abgerissen und durch vier Neubauten ersetzt. Kostenpunkt: rund 140 bis 150 Millionen. Mit der Fertigstellung des ersten Neubaus rechnet Pfründer für 2019.

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