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"Aidaaura" traf "Aidaluna" in Kiel

Beim Erstanlauf "Aidaaura" traf "Aidaluna" in Kiel

Insgesamt 22 Mal wird das Kreuzfahrtschiff "Aidaaura" in diesem Jahr in Kiel an- und ablegen - am Pfingstsonntag war Premiere. Für Kapitän Nico Berg ist das Sommerfahrgebiet ein Traum. So kann der gebürtige Rostocker seine Frau häufiger sehen.

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m Pfinstsonntag lagen die "Aidaluna" und die "Aidaura" in Kiel.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Eigentlich hatte Kapitän Nico Berg in diesem Sommer Mittelmeer-Reisen mit der „Aidaaura“ geplant. Doch der Plan platzte. Die Reederei Aida Cruises stornierte alle Reisen und schickte das Kreuzfahrtschiff nach Kiel. Von dort wird es 22 Reisen unternehmen. Zu den Höhepunkten der Sommersaison gehört eine 21-tägige Rundreise über Island bis nach Grönland. "So ist es erstmals möglich, mit Aida die größte Insel der Welt zu besuchen, ohne das Flugzeug zu besteigen", sagt Berg.

Nico Berg ist Kapitän auf der "Aidaaura".

Quelle: Frank Behling

Aber auch sonst gefällt dem Kapitän der „Aidaaura“ das neue Sommerfahrtgebiet. „Für mich persönlich ist das toll. So sehe ich meine Frau öfter und auch viele Besatzungsmitglieder können Besuch von ihren Familien bekommen“, sagt der gebürtige Rostocker. Da ein hoher Anteil der Crew aus Deutschland kommt, ist die Nähe zu den Lieben im Sommer auch ein Gewinn. Das östliche Mittelmeer mit dem türkischen Basishafen Antalya steht jetzt erst wieder im kommenden Jahr im Programm. Wenn sich die Sicherheitslage dort bessert. „Das östlichen Mittelmeer ist inzwischen ja nicht mehr so sicher. Wenn das Auswärtige Amt Warnungen rausgibt, fahren wir dort auch nicht hin“, sagt Kapitän Berg.

Zum Erstanlauf schaute der Bürgermeister vorbei

Am Pfingstsonntag hatte die "Aidaaura" ihre Kiel-Premiere. Kapitän Nico Berg bekam dabei  Besuch von Bürgermeister Peter Todeskino und Hafenkapitän Michael Schmidt. Der Grund: Die „Aidaaura“ war noch nie in Kiel. Obwohl das Schiff 2002 bis 2003 in Wismar gebaut wurde und bereits Warnemünde und Hamburg besucht hatte, stand Kiel noch nicht auf dem Fahrplan.  „Ich musste auch erst in den Unterlagen schauen. Aber es stimmt, wir waren mit diesem Schiff noch nie hier“, sagte Kapitän Berg beim Empfang.

Nach der Taufe am 12. April 2003 durch Fotomodell Heidi Klum war das Schiff über Hamburg zur Jungfernfahrt ins Mittelmeer ausgelaufen. In die Ostsee ist das Schiff seitdem nie wieder zurückgekehrt. „Ich freue mich, sie und ihre Crew hier in Kiel begrüßen zu dürfen“, so Todeskino. Der Bürgermeister hatte dafür auch gleich den traditionellen Erstanlauf-Poller dabei. Für Bürgermeister Todeskino war es bereits der zweite Schiffstermin über Pfingsten. Bereits am Sonnabend hatte er dem niederländischen Kapitän des Kreuzfahrers „Zuiderdam“ einen Poller zum Erstanlauf gebracht.

Hier sehen Sie Bilder vom Erstanlauf der "Zuiderdam" in Kiel.

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Die Freude über die Rückkehr der „Aidaaura“ in die Ostsee konnte ein technisches Problem nicht dämpfen. Die Passagiere der „Aidaaura“ mussten statt über die Gangway des Terminals über die Lotsenluke an der Pier ausgeschifft werden. Erst nach dem Austausch eines Bauteils ließ sich die Brücke bewegen, so dass die Einschiffung der Passagiere am Mittag reibungslos verlief. „Das kommt in jedem Hafen mal vor. Wir hatten das vorige Woche in Southampton auch schon mal. Was die Passagiere und mich aber ganz besonders gefreut hat, war der Empfang mit den Wasserfontänen durch den Schlepper. So etwas sieht immer ganz toll aus“, sagte Kapitän Berg. Zum Dank drückte er auch noch einmal kräftig aufs Typhon.  

Formationsfahrt mit der "Aidaluna"

Beim Auslaufen gab es eine Formationsfahrt mit der „Aidaluna“, die am Pfingstsonntag von Kiel aus zu einer Reise nach Norwegen startete. Beim Ablegen starteten beide Schiffe fast zeitgleich um 18 Uhr und fuhren dicht hintereinander aus der Kieler Förde. Die Formationsfahrten wird es in Kiel in diesem Jahr erstmals regelmäßig geben. An acht Terminen sind jeweils zwei Aida-Schiffe parallel in Kiel. Am 30. Juli wird es dann den Höhepunkt geben. An dem Tag werden beim Seehafen Kiel erstmals drei Kussmundkreuzer parallel abgefertigt.  

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Schiffspositionen in
der Kieler Förde, dem
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