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Flashmob gegen Rassismus in Kiel

"Aktion Arschloch" Flashmob gegen Rassismus in Kiel

Unter dem provokanten Titel "Aktion Arschloch" soll am Sonnabend in Kiel ein Zeichen für Toleranz und Solidarität gesetzt werden. Eine Facebookgruppe hat zu dem Flashmob in der Nähe des Hauptbahnhofs aufgerufen. Dabei soll der Song "Schrei nach Liebe" von den Ärzten gesungen werden.

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Unter dem provokanten Titel "Aktion Arschloch" soll am Sonnabend in Kiel ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt werden.

Quelle: Aktion Arschloch

Kiel. Seit gut einer Woche erfreut sich der Song "Schrei nach Liebe" von den Ärzten aus dem Jahr 1993 wieder großer Beliebheit - momentan steht er sogar auf Platz 1 der deutschen Charts.

Nach eigenen Angaben solle mit dem Anti-Nazi-Song auch ein Zeichen gegen Fremdenhass gesetzt werden. Auf ihrer Internetseite rufen die Initiatoren dazu auf, das Lied zu kaufen, es sich im Radio zu wünschen oder bei Youtube abzuspielen.

Bundesweit finden außerdem Flashmobs statt, bei denen sich spontan Menschen zusammenfinden, die das Lied gemeinsam singen - so auch am kommenden Sonnabend in Kiel. Um 17 Uhr laden die Veranstalter alle Kieler, die sich aufgefordert fühlen ihre Solidarität und Toleranz gegenüber Flüchtlingen zum Ausdruck zu bringen ein, teilzunehmen. Der genaue Ort findet sich in der Facebook-Gruppe. Einzige Teilnahmebedingung: Die Sänger sollten textsicher sein. Bisher sind rund 700 Zusagen für das Event eingegangen. Videoaufnahmen wollen die Veranstalter danach im Internet veröffentlichen.

Die "Ärzte" selbst haben sich auch zu Wort gemeldet: Sie wollen ihre Einnahmen aus dem momentanen Charterfolg an die Flüchtlingsorganisation "Pro Asyl" spenden.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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