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Lichterfest an einem magischen Ort

Alte Mu Impuls-Werk Lichterfest an einem magischen Ort

Der Verein „Alte Mu Impuls-Werk“ feierte am Sonnabend sein einjähriges Bestehen mit einem Sommerfest, das sehr gut besucht war.

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Das Interesse am Nutzungskonzept der ehemaligen Kunsthochschule war groß. Von links: Erne (3 Jahre), ihre Mutter Gislind Adam (Genuss aus Kronshagen) sowie Christin Pukallus und Sophia Ewig (Miralia) haben Spaß beim Filzen.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. Das Interesse an dem Vorhaben des gemeinnützigen Vereins, auf dem Gelände der früheren Muthesius-Kunsthochschule am Lorentzendamm ein „kreatives Dorf“ mitten in der Landeshauptstadt zu errichten, war offensichtlich groß. „Auf die alte Muthesius Kunsthochschule bin ich erst aufmerksam geworden, als die neue am Knooper Weg gebaut und eingeweiht worden ist“, erzählte Susanne Leopold. Die Berichte über den Neubau habe sie in den Kieler Nachrichten verfolgt und dann auch vom Projekt in der Alten Mu erfahren. Die Idee, in einer Innenstadt besondere Wohnformen, innovative und nachhaltige Arbeits- und Bildungskonzepte, verbunden mit urbanem Gartenbau, zu verwirklichen, habe sie angesprochen. „Seinen Horizont zu erweitern ist immer gut“, sagte die Kielerin. Spontan habe sie sich am Sonnabend entschlossen, sich beim Verein „Kulturgrenzenlos“ anzumelden, der ein Freizeittandemprojekt zwischen Studierenden und Flüchtlingen in Kiel entwickelt hat. Susanne Leopold zeigte sich nach ihrem Rundgang beeindruckt: „Die alte Muthesiusschule ist ein sehr magischer Ort.“

Alte Mu als Kreativzentrum

Als besonderen Ort sehen auch die 30 Projekte, die sich im „Alte Mu Impuls-Werk e.V.“ zusammengeschlossen haben, das Areal zwischen Lorentzendamm und Brunswiker Straße. Wie berichtet, beabsichtigt der Verein, die Immobilie vom Land zu kaufen, die alten Gebäude abzureißen und ein Kreativzentrum, wie sie bereits in vielen Ostseeanrainerstaaten entstanden sind, auch in Kiel zu errichten. „Kiel setzt viel auf Kreativwirtschaft, hat bisher aber wenig dafür getan“, sagte der Kommunikationsdesigner Michael Päpke, der einst selbst an der alten Muthesius Kunsthochschule studiert hat und heute zum Vorstand des Impuls-Werks gehört. Um seine Ziele zu verwirklichen, veranstaltet der Verein unter anderem den Kongress „Querbeet“ zur Stadt- und Quartiersentwicklung vom 29. September bis 1. Oktober sowie Podiumsdiskussionen mit Politikern. Mittlerweile hat der Verein einen Untermietvertrag mit der Stadt bis zum 31. Oktober 2018 abgeschlossen, der vor allem die Nutzung der Pavillons vorsieht. Zwei Geschosse des Turmhauses will die Stadt herrichten, um dort Deutschkurse für Flüchtlinge anzubieten.

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