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Die historische Perle soll wieder glänzen

Alter Botanischer Garten Die historische Perle soll wieder glänzen

Kultur-Staatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer hatte 400000 Euro in Form eines Zuwendungsbescheids dabei. Mit Hilfe des Geldes – jeweils zur Hälfte von Land und Bund – soll eine inzwischen verblasste historische Perle der Stadt künftig wieder glänzen: das sogenannte Topfhaus im Alten Botanischen Garten.

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400000 Euro gab es von Land und Bund zur Sanierung des Topfhauses im Alten Botanischen Garten. Im Bild von links: Günther Horstmann, Mitglied des Stiftungsrates, Mitinitiatorin Angelika Volquartz, Staatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer, die Vereinsvorsitzende Edda Hinrichsen, Margita Meyer vom Landesamt für Denkmalpflege, der zweite Vereinsvorsitzende, Reinhard Laszig.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Voraussichtlich Ende April dieses Jahres sollen die Sanierungsarbeiten an dem 1884/1885 erbauten und denkmalgeschützten Gebäude beginnen. Träger der Maßnahme ist die Stiftung zum Erhalt des Topfhauses im Alten Botanischen Garten Kiel. In einem ersten Schritt müssen zunächst die Fundamente des Backsteinbaus zunächst frei- und trockengelegt werden. Anschließend steht die Dachsanierung, der Einbau von Toiletten sowie die Ausbesserung des Mauerwerks auf dem Sanierungsprogramm.

Insgesamt eine Million Euro will die im Dezember 2015 gegründete Stiftung investieren, um das von ihr für einen symbolischen Euro vom Land erworbene Gebäude aus seinem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf zu erwecken. So soll es künftig unter anderem für Empfänge, Feiern, Vorträge oder kleinere Tagungen wieder öffentlich nutzbar sein.

Schon jetzt zahlreiche Anfragen

Wann die Restsumme für die komplette Instandsetzung zusammenkommt, vermochte Edda Hinrichsen, Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung und Förderung des Alten Botanischen Gartens, allerdings noch nicht zu sagen: „Mit der Förderung von Bund und Land fangen wir jetzt erst einmal an, danach sehen wir weiter und hoffen auf weitere Zuschüsse oder Spenden. Wir werden das schon schaffen“

 Unterstützer hat der Verein aber jetzt schon. So spendete die Brunswiker Stiftung nicht nur 10000 Euro, sie will auch die Betriebskosten in Höhe von 1200 Euro im Monat tragen. Zudem gebe es jetzt schon zahlreiche Anfragen von Vereinen, Verbänden oder Privatleuten, die die Räume in der idyllischen Parklandschaft des Alten Botanischen Gartens mit freiem Blick auf die Förde für diverse Veranstaltungen nutzen wollen.

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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