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Kundgebung ohne Gegner

Alter Markt Kundgebung ohne Gegner

Demonstrieren die Rechten nun in Kiel oder nicht? Das fragten sich rund 150 Antifa-Anhänger, die sich am Nachmittag am Alten Markt versammelt haben. Zuvor kursierten Gerüchte, dass die Initiative "Neumünster wehrt sich" ihre Kundgebung nach Kiel verlegen will. Eine Ente, wie sich herausstellte.

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Die Gruppe verlässt den Alten Markt in Richtung Kleiner Kiel.

Quelle: Niklas Wieczorek

Kiel. Die Initiative "Neumünster wehrt sich" hatte in den vergangen Tagen im Internet zu einer Demonstration „gegen Asylbetrug“ und für „deutsche Identität“ in Neumünster aufgerufen. Doch am Sonnabend war die  Kundgebung vom Veranstalter abgesagt worden. Kurzerhand kursierten bei Facebook die Gerüchte, sie würde nach Kiel verlegt werden. Ein Antifa-Klientel hatte deshalb am Sonntag die Kundgebung des „Bündnis gegen Rechts“ auf dem Großflecken gen Kiel verlassen.

Die Meldung entpuppte sich jedoch als Falschmeldung. Eine angeblich auf dem Alten Markt geplante Kundgebung der rechten Szene gab es nicht. Trotzdem marschierte eine Gruppe von rund 130 Antifa-Aktivisten vom Bahnhof zum Alten Markt. Weil es dort aber keinen Grund zum Protest gegen Rechts gab, löste sich der Demonstrationszug nach etwa einer Stunde auf. Nach Mitteilung der Kieler Polizei gab es keinerlei Zwischenfälle, alles verlief ruhig.

Vom Alten Markt zum Dreiecksplatz zurück in die Stadt: Die Antifa-Anhänger ziehen durch Kiel.

Quelle: Niklas Wieczorek
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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Foto: Für eine bunte Stadt: 230 Demonstranten sprachen sich in Neumünster gegen Rechts aus.

Eine Antiflüchtlings-Kundgebung der rechten Facebookgruppe "Neumünster wehrt sich" und eine Gegendemonstration des "Bündnisses gegen Rechts" verlief am Sonnabend in Neumünster unter dem Schutz eines massiven Polizeiaufgebotes friedlich und ohne Zwischenfälle.

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