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Am Uni-Klinikum ist kein „Keim-Patient“ mehr

Kiel Am Uni-Klinikum ist kein „Keim-Patient“ mehr

Der letzte Patient, bei dem der multiresistente Keim Acinetobacter Baumannii nachgewiesen wurde, ist im Universitätsklinikum Kiel verstorben. Der Kliniksprecher bedauerte den Todesfall, wies aber daraufhin, dass der Patient seiner lebensbedrohlichen Grunderkrankung erlegen ist.

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Am Universitätsklinikum in Kiel befindet sich nach Klinikangaben kein Patient mehr, der den multiresistenten Keim Acinetobacter baumannii trägt.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Damit ist die Keimkrise, die im Dezember 2014 begann, offiziell beendet. Von den 31 betroffenen Patienten konnten 12 das Klinikum verlassen. 19 Patienten verstarben. In maximal drei Fällen könnte eine Keiminfektion den Tod verursacht oder mitverursacht haben.

Als Konsequenz aus der Keimkrise hat die Landesregierung im Februar ein Maßnahmenpaket beschlossen. So muss ein Keimausbruch sofort dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Zudem erhält die betroffene Klinik einen Anbau mit zwölf Intensivbett-Zimmern, der im Frühjahr 2016 bezugsfertig sein soll. Das UKSH beziffert den finanziellen Verlust durch die Keimkrise auf sechs Millionen Euro.<

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