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Mit Karacho in kalte Fördefluten

Anbaden in Kiel Mit Karacho in kalte Fördefluten

86 Mutige kamen, sprangen und froren kräftig beim 3. offiziellen Kieler Anbaden im Seebad Düsternbrook. Bei 6 Grad Außentemperatur bibberten auch die rund 300 Zuschauer mit. Sie fanden für die Schwimmer aber viele warme Worte des Zuspruchs.

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Gut behütet ging es für Irene lehmann und Pit Horst ins kalte Nass der Förde.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. Uwe Wanger, Geschäftsführer von Kiel-Marketing, sprang ganz und gar rosig ins Wasser. „Das ist die Farbe des Glücks“, erklärte er, denn der Sonntag sei ja auch der Tag des Glücks. Vorbereitet habe er sich auf den Sprung jedoch nicht. „Ich springe tatsächlich ins kalte Wasser und hoffe einfach, dass ich dafür fit genug bin“, sagte er. Fit genug war er, denn ein paar Minuten hielt er das kühle Bad aus.

Lisa Radzinowski war das zweite Mal dabei, in diesem Jahr schmückte sie ihren Badeanzug mit einem schwarzen Tutu und ihren Kopf mit einem roten Hut. „Ich mach es einfach wie immer und lass mich einfach drauf ein“, beschrieb sie. Hart im Nehmen ist die 27-Jährige und stellte sich nach dem Bad nochmal unter die kalte Dusche.

Hier finden Sie Fotos vom Anbaden am 20. März in Kiel

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Kaum einer zierte sich, fast alle sprangen ohne Zögern hinein. „Es war einfach nur kalt. Einmal kurz ins Wasser, das reichte mir schon“, beschrieb Kevin Fischer, der danach wieder Wärme in der mobilen Fass-Sauna fand, die an der Kiellinie aufgestellt wurde. Andre mummelten sich ins Handtuch und wärmten sich beim heißen Getränk.

Insgesamt gewannen 86 Mutige an Erfahrung, für zwei Kategorien gab es zusätzlich Sieger: Mit zehn Teilnehmern war die Gruppe „Weck den Tiger in dir“ die größte. Das beste Kostüm stellte die Gruppe „Kalt gestellt“.  „Wir wollten auch das beste Anbade-Selfie prämieren“, erklärte Eva-Maria Zeiske von Kiel-Marketing. Doch dafür konnten sich die Schwimmer eher nicht erwärmen. Wer mag, kann nun auch in die Fördefluten springen: Denn „Ogebadet is!“, würde der Bayer dazu jetzt wohl sagen.

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