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Edel-Glühwein im Weihnachtsdorf

Auf dem Rathausplatz Edel-Glühwein im Weihnachtsdorf

Nach dem großen Update des städtischen Weihnachtsmarktes wartet nun auch das Weihnachtsdorf auf dem Rathausplatz ab 27. November mit diversen Neuerungen auf - vor allem mit kulinarischen Gaumenfreuden der gehobenen Art.

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Hart anpacken müssen die Handwerker in diesen Tagen, damit das Weihnachtsdorf auf dem Rathausplatz bis zum 27. November rechtzeitig fertig wird. Neu sind nicht nur viele kulinarische Angebote, sondern auch einige Hütten. So wie diese auf dem Foto, wo Besucher ihre Feuerzangenbowle in behaglicherem Ambiente und vergrößertem Innenraum genießen können.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Zu solchen Schmankerln zählt zum Beispiel der in diesem Jahr erstmals auf dem Rathausplatz ausgeschenkte „Sterne-Glühwein“. Das Besondere dieser Premium-Variante des beliebtesten Heißgetränks auf allen Weihnachtsmärkten: Es besteht nur aus Wein der Dornfelder-Trauben. „Somit ist er sortenrein, also kein sonst übliches Gemisch diverser Weinsorten“, erklärt der Weihnachtsdorf-Mitveranstalter Thomas Schütte.

Der speziell für Kiel entwickelte und mit „streng geheimer“ Gewürzmischung aromatisierte Glühwein kommt aus der Pfalz vom renommierten Weingut Anselmann, das neben diversen Bundesehrenpreisen 2010 sogar mit dem Prädikat „Winzer des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Trotz überdurchschnittlicher Qualität soll der Kiel-Glühwein zum Weihnachtsmarkt-Durchschnittspreis von drei Euro pro Becher angeboten werden.

Eine andere ebenfalls erstmals im Weihnachtsdorf angebotene Spezialität kehrt als weltweit bekannter kulinarischer Botschafter der Landeshauptstadt sozusagen wieder zu den Ursprüngen zurück: die Kieler Sprotte. Die kann man entweder als salzigen Snack direkt am Stand verspeisen oder in kleinen Holzkisten verpackt als Geschenk mit nach Hause nehmen.

Doch es gibt noch mehr kulinarische Weihnachtsdorf-Debüts zu vermelden: Am Stand von „Ciuciu Sopot“ aus Polen zaubert die „Königin der Süßigkeiten“ Nasch-Träume vom Lolli bis zum Zucker-Kussmund. Wer’s deftig mag, ist an dem mit Schnitzereien aufwendig gestalteten „Russen-Stand“ richtig: Hier gibt es Borschtsch (Rote-Beete-Eintopf), Fleischspieße – und natürlich Wodka, was übersetzt ziemlich verharmlosend so viel wie „Wässerchen“ bedeutet.

Trotz einiger neuer Angebote und Stände bleiben die Veranstalter dem Weihnachtsdorf-Grundkonzept treu. So dominiert auch diesmal wieder nordisch inspirierte Hütten-Architektur auf 3000 Quadratmetern mit dem Dorfmittelpunkt aus rustikalen Schankhäusern sowie einem Tannenwald aus rund 500 Bäumen.

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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