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Für sie hat die Kieler Woche begonnen

Aufbauteams Für sie hat die Kieler Woche begonnen

Italienische und spanische Farben auf dem Rathausplatz, viel Stahl, Holz und ganze Hütten auf der Kiellinie. Die Aufbauarbeiten in der Kieler Innenstadt sind in vollem Gange für die Kieler Woche 2015, die in neun Tagen offiziell eröffnet wird.

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Nach und nach wächst der zweite Stock des Italien-Standes auf dem Internationalen Markt. Die Aufbautechniker montierten die dafür notwendige Stahlkonstruktion

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Vor allem auf der Krusenkoppel ist schon Einiges zu erkennen von den Stationen der imaginären Weltreise „In neun Tagen um die Welt“.

 Italien hielt bereits Anfang der Woche Einzug auf dem Rathausplatz, auf dem der Internationale Markt zum Schlemmen einladen wird. Aufbautechniker Janusz Kowalczyk und sein Team haben schon Routine beim Errichten des zweigeschossigen italienischen Standes. „Wir touren sechs Monate im Jahr über große Volksfeste in Deutschland“, so der 58-Jährige. Am Mittwoch arbeiteten die Männer an der zweiten Etage, auf der die Gäste später sitzen können. Auf der anderen Ecke des Platzes hält die Spanien-Bude bis Freitag Siesta, bevor dort spanische Köstlichkeiten an den Señor oder die Señora gebracht werden.

 Auf der Kiellinie entstehen die ersten Buden, und auch das große Musikzelt ist fast fertig. Noch behindert die Baustelle an der Reventloubrücke das freie Flanieren, bis zum Volksfest soll der Weg nach Angaben der Stadt aber frei sein. Während der Kieler Woche werden die Arbeiten an dem Bauprojekt, das im August fertig sein soll, ruhen.

 Richtig große Bohrmaschinen kommen auf der Krusenkoppel zum Einsatz: 80 Zentimeter tief in die Erde gebracht werden müssen die Befestigungen für das skurrile Flugmobil des Kinder- und Jugendhilfe-Verbunds (KJHV). „Ideen haben wir genug, für die Spiellinie ist die Hauptsache, dass unsere Bauten groß sind“, sagt Anleiter Hugo Schneider. Der Holzbau, der zwei Radler zeigt, die mit Beinkraft ihren an die Räder angebrachten Zeppelin in die Luft bewegen wollen, wurde komplett in Eigenarbeit von Jugendlichen gebaut, die sich wieder in die Gesellschaft eingliedern wollen.

 Auch vom Jugendaufbauwerk Kiel packen zehn Jugendliche auf der Krusenkoppel mit an. Die beiden 17-Jährigen Lena Mehring und Chris Caspari beginnen ab Herbst eine Ausbildung zum Maler und bereiten sich mit der Bühnengestaltung für den Regenwald-Bereich auf der Spiellinie schon einmal auf das Berufsleben vor.

 „Die detailreiche Arbeit der Jugendlichen und von unserem Technikteam wird sehr geschätzt von den Besuchern“, so Maike Wiechmann, künstlerische Leiterin der Spiellinie. Das Wetter spiele so gut mit, dass alle Arbeiten vom gesunkenen Schiff am Eisturm über eine begehbare Sphinx bis hin zum Matsch-Gebirge plangemäß voranschreiten.

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