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Ikea plant Dachbegrünung und E-Tankstelle

Ausbau in Kiel Ikea plant Dachbegrünung und E-Tankstelle

Mehr als 50 Millionen Euro will Ikea in die Erweiterung ihres Kieler Möbelhauses investieren und somit eine nachhaltige Standortsicherung betreiben. Der Wirtschaftsausschuss der Stadt Kiel hat bereits grünes Licht für den Ausbau gegeben und der Bauausschuss die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 1015 „Ikea-Erweiterung“ beschlossen.

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Bis Ende 2018 will Ikea sein Kieler Möbelhaus erweitern. Dazu gehören auch der Bau eines 30 Meter hohen Lagers und die Aufstockung der Parkpalette.

Quelle: Katja Schweckendiek

Kiel. Beim schwedischen Möbelriesen arbeitet man nun mit Hochdruck an einen Bau-Vorentwurf, wie Real Estate Project Manager Norbert Kopczynski im Ortsbeirat Mitte berichtete. Wenn alles glatt läuft, soll der Umbau bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Dann hat die Kieler Ikea Niederlassung ihre Verkaufsfläche um 5000 Quadratmeter von 17000 auf 22000 Quadratmeter erweitert, 250 zusätzliche Parkplätze durch die Aufstockung der Park-Palette geschaffen, ein neues 30 Meter hohes Hochregallager gebaut und die Außenflächen optimiert.

Die Mitglieder des Ortsbeirat Mitte begrüßten diese Pläne und lobten vor allem, dass durch die geplante Aufstockung des bisherigen Gebäudes nur ein geringer weiterer Teil der Grundstücksfläche versiegelt werden muss. Auch die Pläne von Ikea, mit kostenfreien E-Tankstellen für Elektroautos, der Nutzung von Ökostrom und der kompletten Umstellung auf LED-Beleuchtung nachhaltig zu agieren fanden im Stadtteilgremium großen Anklang. Im Zuge dessen regte André Groß (Linke) an, auch die momentane Fahrradabstell-Situation zu optimieren und Lasten-Fahrräder zum Ausleihen anzubieten. Außerdem solle überprüft werden, ob die bestehende Anbindung an den Westring auch dann den Verkehrsströmen standhalte, wenn durch die Erweiterung noch mehr Kunden zum Kieler Ikea-Einrichtungshaus kommen. Jasmin Bauer (SPD) lobte die geplante Begrünung auch der neuen Dachflächen und forderte, zu prüfen, ob die Fahrbahn rund um das Einrichtungshaus eventuell mit einer wasserdurchlässigen Straßendecke versehen werden könne. Norbert Kopczynski versprach, alle Anregungen bei den weiteren Planungen zur Sprache zu bringen und Bürgermeister Peter Todeskino sagte zu, die Anbindung an den Westring im Rahmen des Bauleitplanungsverfahrens zu untersuchen.

Von Katja Schweckendiek

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