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Ausbildungsmesse geht in eine neue Runde

Gaarden Ausbildungsmesse geht in eine neue Runde

Vielversprechend gestaltete sich vor einem Jahr die erste Ausbildungs-Aktiv-Messe im Sportpark Gaarden. Am 18. Mai folgt deshalb die zweite Messe. Im Mittelpunkt stehen dabei Berufe im Handwerk, im Bau und sowie im Hotel- und Gastronomiegewerbe.

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Lea Vozari macht auf Frau Holle. Die 17-Jährige lernt im "Berliner Hof" Hotelfachfrau und freut sich, wie vielfältig dieser Beruf ist.

Quelle: Martin Geist

Kiel / Gaarden. Wie bereits bei der Premiere gibt es für potenzielle Azubis viel Praktisches zu tun. Umzugskartons mit der Sackkarre durch einen Parcours bugsieren, um die Wette Bettenmachen, möglichst weit die Leiter hochklettern, am Puppenkopf Frisierkünste üben: Solche Tätigkeiten prägten vor einem Jahr das Geschehen im Sportpark. Und ähnlich soll es auch diesmal wieder laufen.

Freie Plätze für das Ausbildungsjahr ab 1. September

Organisiert wird die sportliche Messe von der Bildungsberatung Kiel-Ost, vom Wirtschaftsbüro Gaarden und vom Team des Sportparks. Eine Reihe von Betrieben sind laut Bildungsberaterin Astrid Barde schon an Bord, weitere Firmen sind noch willkommen. Voraussetzung ist, dass es nicht um Büroberufe, sondern Ausbildungen mit praktischer Note geht. Außerdem sollten die teilnehmenden Betriebe noch Plätze fürs am 1. September beginnende neue Ausbildungsjahr haben.

Manche Gespräch münden in Praktika

Auch der Berliner Hof, der zugleich den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband in Kiel vertritt, macht wieder mit bei der Ausbildungs-Aktiv-Messe. „Wir bekommen gleich einen ersten Eindruck, wie sich jemand in der Praxis anstellt, und die jungen Leute erfahren schon ein wenig, was dieser Beruf bedeutet“, beschreibt Geschäftsführer Peter Böhm den Vorteil dieses Formats. Tatsächlich sind voriges Jahr prompt „ein paar Talente aufgefallen“, erzählt Maike Stüven. Die Folge waren mehrere Praktika, die allerdings aus verschiedenen Gründen nicht in ein Ausbildungsverhältnis mündeten.

Überhaupt ist ein Praktikum für die meisten Berufe, die in Gaarden vorgestellt werden, empfehlenswert. So lief es auch bei Lea Vozari, die sich erst im „Berliner Hof“ erprobte und nun im ersten Ausbildungsjahr als Hotelfachfrau steht. „Es macht sehr viel Spaß“, versichert sie. „Ein sehr schönes Hotel, nette Kollegen und viel Kontakt mit Menschen“, das ist genau das, was sich die 17-Jährige unter einem schönen Beruf vorstellt.

Interessierte Betriebe erhalten weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung im Wirtschaftsbüro Gaarden, Tel. 0431/979 9534-2.

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