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Einblicke in himmlische Sphären

Ausstellung Citti-Park Einblicke in himmlische Sphären

In den vergangenen Jahren hat sich das Wissen der Menschheit um das Planetensystem enorm weiterentwickelt. Das ist im Wesentlichen auf verbesserte Teleskope und Raumfahrtmissionen der Nasa und der Esa zurückzuführen. Die Ausstellung „Ferne Welten - Eine Reise durch das Planetensystem““ im Citti-Park präsentiert acht fast 50 Zentimeter durchmessende Globen.

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Die Erde ist buchstäblich der „Blaue Planet“ in unserem Sonnensystem.

Kiel. Basierend auf den Forschungsergebnissen vermittelt die Ausstellung „Ferne Welten – Eine Reise durch das Planetensystem“ von Donnerstag bis Sonnabend im Kieler Citti-Park, Mühlendamm 1, faszinierende Einblicke in die himmlischen Sphären. Die Schau wurde vom Planetarium im süddeutschen Laupheim entwickelt. Sie orientiert sich am Lehrplan der Schulen und ist allgemeinverständlich gestaltet.

So können sich die Besucher unter anderem mit dem Aufbau des Sonnensystems vertraut machen, in dessen Zentrum sich die Sonne befindet und um die alle anderen Körper kreisen. Das innere Sonnensystem bilden die sogenannten terrestrischen Planeten. Das sind der Merkur, die Venus, die Erde und der Mars. Das äußere Planetensystem besteht aus den Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Die Planeten werden von Monden umrundet. Während unser Planet mit einem auskommt, hat der Riesenplanet Jupiter mehr 60 Trabanten. Die Monde sind teilweise bizarre Himmelskörper: einige eisbedeckt, andere von Vulkanismus geprägt oder mit Meeren unter der Eiskruste.

Weitere Begleiter der Sonne sind – neben Zwergplaneten – Millionen von Asteroiden (auch Planetoiden oder Kleinplaneten genannt), die vorwiegend im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter um die Sonne kreisen. Die Kometen stammen aus dem Kuipergürtel jenseits der äußeren Planeten und der Oortschen Wolke.

Die Ausstellung „Ferne Welten“ präsentiert acht fast 50 Zentimeter durchmessende Globen der Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und einen Globus des Zwergplaneten Pluto, die nach neuesten Sonderergebnissen gestaltet wurden. Ein Kleinplanetarium in dem sich Mond und Erde um die Sonne drehen, kann vom Besucher selbst gesteuert werden. Es veranschaulicht die Entstehung von Sonnen- und Mondfinsternissen, zeigt den Phasenwechsel des Mondes und veranschaulicht die Entstehung der Jahreszeiten. Farbige Displays präsentieren auf 14 Schautafeln die neuesten Bilder aus dem Sonnensystem. Zu sehen sind auch naturgetreue Reliefmodelle der spektakulärsten Marslandschaften. Vor der Marslandschaft können sich die Besucher als „Mars-o-naut“ fotografieren lassen – eine lebensgroße Astronautenfigur steht bereit.

Der Kieler Verein Astro-Team ergänzt die Ausstellung am Sonnabend, 2. April, sowie am Mittwoch, 6. April, mit ihrer mobilen Sternwarte und einer „aktiven Sternenwand“. Sollte das Wetter mitspielen und die Sonne scheinen, können die Besucher dann auch durch ein Sonnenteleskop direkt auf das Zentralgetirn blicken.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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