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Brücken zu den Partnerstädten bauen

Ausstellung mit Schautafeln Brücken zu den Partnerstädten bauen

Miriam Kramer (17) und Jana Smolka (18) vom Regionalen Bildungszentrums (RBZ) Wirtschaft in Kiel schauten sich interessiert die Infotafeln zu den elf Kieler Städtepartnerschaften an, die seit Mittwoch im Rahmen der Ausstellung „Brücken bauen, zusammen finden, zusammen wachsen“ im Foyer ihrer Schule stehen.

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Bjarne Hamann (19, von links), Ramona Behrens (20) und Sally Husfeldt (24) wussten nicht, dass Kiel so viele Partnerschaften zu anderen Städten pflegt.

Quelle: Gunda Meyer

Kiel. Die Ausstellung wurde bereits zur Kieler Woche im Holstentörn und im Rathaus der Landeshauptstadt gezeigt. „Jetzt sind die Infotafeln das erste Mal in einer Schule zu Gast“, sagt Stadtpräsident Hans-Werner Tovar. Sein Büro konzipierte die Ausstellung mit der Idee, die internationalen Beziehungen zu stärken und durch Kontakte in andere Länder Brücken zu bauen. Auch wenn die großpolitische Lage zu Ländern wie Russland oder der Türkei angespannt sei, bliebe das Miteinander auf kommunaler Ebene freundschaftlich. „Und wir müssen Kontakte pflegen, um diese offenen Gespräche beizubehalten“, sagt Tovar.

 Wo könne das besser geschehen als an einer Europaschule mit vielen internationalen Projekten, fragte RBZ-Schulleiter Gerhard Müller. „Wir pflegen seit Jahren den Austausch mit dem französischen Brest, und auch Tansania wurde schon von vielen Schülern besucht, die das berufsvorbereitende Jahr absolvieren.“ Die Tafeln stünden praktisch auf dem Weg zur Mensa, sodass man sich im Vorbeigehen informieren könne.

 Jana Smolka war selbst schon in England, jetzt schaut sie sich besonders interessiert die Infotafel zum französischen Brest an. „Ich würde gerne bei einem Austausch dorthin mitmachen“, sagt die 18-Jährige. Für den englischsprachigen Raum interessieren sich dagegen Sally Husfeldt (24), Ramona Behrens (20) und Bjarne Hamann (19). Einen Austausch haben die drei angehenden Verwaltungsfachangestellten zwar noch nicht gemacht, fanden es aber überaus interessant, sich intensiver über die Partnerschaften der Landeshauptstadt zu informieren.

 Neben Brest (Frankreich, seit 1964) sind Coventry (Großbritannien, 1967), Gdynia (Polen, 1985), Hatay und Samsun (Türkei, 2012), Kaliningrad und Sovetsk (Russland, 1992), Tallinn (Estland, 1986), Vaasa (Finnland, 1967), Moshi Rural (Tansania, 2013) und Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern (1987) weitere Partnerstädte von Kiel.

 Die elf Tafeln geben Auskunft über die Nation, den Beginn der Partnerschaft, über die Einwohnerzahl, Sprache, Währung und Lage. Außerdem hat jeder Partner ein Statement beigetragen, was für ihn die Beziehung zu Kiel bedeutet.

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