11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
TKMS bewirbt sich um U-Boot-Bau

Australischer Rüstungsplan TKMS bewirbt sich um U-Boot-Bau

Angesichts von Terrorbedrohung und wachsenden Spannungen im Südchinesischen Meer will Australien massiv aufrüsten. Für den Bau von zwölf neuen U-Booten hat sich auch ThyssenKrupp Marine Systems aus Kiel beworben.

Voriger Artikel
Hermann Görings Jacht bleibt in Kiel
Nächster Artikel
Erdgas in Kiel wieder verfügbar

Die Werft TKMS aus Kiel bewirbt sich um den Bau von U-Booten für Australien.

Quelle: Frank Behling (Symbolfoto)

Sydney/Kiel. Die Regierung von Australien legte am Donnerstag ein Weißbuch vor, das über die nächsten zehn Jahre Ausgaben in Höhe von 195 Milliarden Australischen Dollar (126 Milliarden Euro) vorsieht. Unter anderem sollen zwölf neue U-Boote angeschafft werden, um deren Bau sich auch die Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems beworben hat. „Dieses Weißbuch ist ein Plan, um schlagkräftigere, agilere und einsatzbereitere Verteidigungskräfte zu schaffen“, sagte Regierungschef Malcolm Turnbull.

Das Verteidigungsministerium wollte sich nicht äußern, wann die Entscheidung über den U-Boot-Lieferanten fällt. Für die zwölf Boote sind nach Angaben des Weißbuchs 50 Milliarden Dollar (32,5 Mrd Euro) veranschlagt. Es wäre eines der größten Rüstungsexportgeschäfte der deutschen Geschichte. Im Rennen sind auch Anbieter aus Frankreich und Japan. Thyssen sei bereit, die U-Boote in Australien zu bauen, sagte der Chef von ThyssenKrupp Australien, John White, der Nachrichtenagentur aap. Der Bau soll 2018 beginnen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie Frau
Marion N.-Neurode

Kieler Förde

Schiffspositionen in
der Kieler Förde, dem
NOK und der Ostsee.

Anzeige
Mehr zum Artikel
Rüstungsindustrie
Foto: ThyssenKrupp geht lehr aus: Australien entscheid sich für den französischen Schiffbaukonzern DCNS.

Zwölf U-Boote für 35 Milliarden Euro: Selbst mit einer Anzeigenkampagne buhlte ThyssenKrupp bis zuletzt um diesen Mega-Auftrag aus Australien. Doch der Coup misslingt – ein französischer Konkurrent sticht den Essener Konzern aus.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3