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Vier Minischweine, vier Niedlichkeiten

Awo-Kinder- und Jugendbauernhof Vier Minischweine, vier Niedlichkeiten

Die Minis sind los: Vier kleine Schweine sind neu auf den Awo-Kinder- und Jugendbauernhof gezogen und haben dort die Herzen der jungen Besucher im Sturm erobert.

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Neue Tiere auf dem Awo Bauernhof: Vier junge Mini-Hausschweine wohnen seit kurzem auf dem Gelände.

Quelle: Jennifer Ruske

Mettenhof. Sie sind aber auch zu niedlich, die knapp zweieinhalb Monate alten Ferkelchen, die den lieben langen Tag spielen, schlafen, fressen und neugierig ihre Umgebung erkunden.

 „Das ist besser als Fernsehen“, finden die Kindergartenkinder, die sich am Zaun vor dem Ferkel-Gehege die Beine in den Bauch stehen, um ja nicht eine Minute der schweinischen Show zu verpassen. Der Abenteuer-Spielplatz, der eigentlich Zweck des Besuchs auf dem Awo-Bauernhof am Skandinaviendamm 250, ist vergessen. Zu niedlich sind die kleinen Tierchen, die manchmal auch schon neugierig an den Zaun kommen und an den Fingern der jungen Besucher schnüffeln.

 „Die vier Mini-Hauschweine sind am Dienstag nach Ostern bei uns eingezogen“, erzählt Diplom-Pädagogin Frederike Böge, die die Tiere in der Nähe von Gettorf abgeholt hat und sich seitdem um die Minis kümmert. Knapp über Knöchelhoch sind die Geschwister groß, ausgewachsen werden die Männchen kniehoch. „Und alle haben ihren eigenen Charakter“, hat Frederike Böge festgestellt. Der eine ist gefräßig, der andere beobachtet seine Umgebung genau, der nächste ist mutig und das kleinste von den Vieren ist ein Träumer. „Der findet alles so interessant, dass er das Fressen vergisst“, erzählt die Pädagogin, die dem schmächtigen Ferkel hin- und wieder mal ein Stück Apfel zusteckt – für die Borstis eine Leibspeise. Und für Frederike Böge eine Möglichkeit, die Schweine an Menschen zu gewöhnen. „Erst einmal sollen sie sich in Ruhe einleben, die anderen Tiere auf dem Bauernhof kennenlernen, sich an die Geräusche gewöhnen und an die Kinder, die hier spielen“, sagt sie.

 Irgendwann sollen die vier kleinen, noch Namenlosen Borstis, frei auf dem Hof herumlaufen dürfen, wie ihre Vorgängerin Rosa. Bis dahin müssen sie aber noch ordentlich an Zentimetern und an Gewicht zulegen, sagt Frederike Böge. „Wenn man sieht, welchen Appetit sie entwickeln, ist das aber nur eine Frage von Monaten.“

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