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Der letzte Anbau für die Humboldt-Schule

Bauarbeiten Der letzte Anbau für die Humboldt-Schule

Die Humboldt-Schule ist für die vielen Schüler zu eng geworden. Seit dem Frühjahr 2016 wird deswegen ein neues Gebäude gebaut, in dem eine Mensa und drei Klassenräume Platz finden. Doch es wird der letzte Anbau sein. Denn mehr Platz gibt es auf dem Gelände rund um das historische Schulgebäude nicht.

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Im hinteren Bereich des Schulhofes der Humboldt-Schule wächst der Neubau für die Mensa und drei Oberstufenräume.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. „Ich finde, wir fassen den Schulhof mit dem neuen Gebäude schön ein und bekommen so einen guten Abschluss“, sagt Gabriele Wiesmann-Liese, Leiterin des städtischen Amtes für Immobilienwirtschaft. Im hinteren Teil des Schulhofes entstehen auf drei Etagen in einem Neubau nun eine Mensa und drei Oberstufenräume.

Seit Frühjahr 2016 wird gebaut, Ende des Jahres soll alles fertig sein. Insgesamt 2,5 Millionen Euro investiert die Stadt. „Dort hinten wird die Essensausgabe sein, und hier kommen Bistrotische hin, an denen die Schüler in den Freistunden mit ihrem Laptop oder Tablet arbeiten können“, erläutert Jan Szymkowiak, Bauleiter bei der städtischen Immobilienwirtschaft, beim Gang über die Baustelle im Erdgeschoss. Ausreichend Steckdosen in unmittelbarer Nähe habe man eingeplant. Man sieht es an den Löchern in den Wänden.

Die Fenster im Neubau sind schon eingesetzt. Alle sind bodentief und leicht zu öffnen. „Wir wollen, dass es auch im Sommer draußen Sitzgelegenheiten gibt, und die Schüler auch da essen können“, erklärt Szymkowiak. Deshalb sei es bei den Planungen wichtig gewesen, dass das Gebäude zum Schulhof ausgerichtet sei und hier gut anschließe.

Wie im Erdgeschoss liegen auch im ersten Stock noch Kabel auf dem Boden oder hängen von der Decke, der Estrich soll Mitte August gegossen werden. Gerade werden auf allen drei Etagen Leichtbauwände eingesetzt. „Die Mensa soll nicht nur als Mensa dienen. Hier können auch viele andere Veranstaltungen stattfinden“, sagt Wiesmann-Liese beim Gang durch den ersten Stock und den zweiten Sitzbereich über der Essensausgabe. Bisher geben es für die Humboldt-Schüler wenig Aufenthaltsmöglichkeiten. „Im Altbau ist alles sehr eng. Im Grunde gab es für die Schüler nicht mal eine Möglichkeit, wo sie bei Regen die Pausen verbringen konnten.“ Auch dafür soll der Anbau genutzt werden.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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