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Geduldsprobe für Autofahrer

Straßensperrungen Geduldsprobe für Autofahrer

Die Geduld von Autofahrern wird in den kommenden Monaten in Kiel auf eine harte Probe gestellt: Aufgrund von Vollsperrungen der Feldstraße und der Rendsburger Landstraße müssen sie ab 1. März mit starken Verkehrsbehinderungen rechnen.

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Ab heute geht an diesem Abschnitt der Feldstraße in Kiel erst einmal nichts mehr. Bis Mitte August müssen Autofahrer wegen einer Vollsperrung Umwege durch Umleitungen in Kauf nehmen. Doch auch im Anschluss daran kann es wegen einer einspurigen Verkehrsführung noch zu Problemen kommen.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Grund dafür sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen von Straßen, Kanalsystemen sowie von Strom- oder Telekommunikationsleitungen. In der Rendsburger Landstraße dauern die Arbeiten besonders lange – nach Angaben der Stadt bis Mitte 2017. Die ab heute geltende Vollsperrung im Bereich zwischen Seekoppelweg und Speckenbeker Weg wird bis Mitte August aufrechterhalten. In diesem Zeitraum wird der Autoverkehr sowie die Buslinien 5, 61, 62 und 704 der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) umgeleitet. Für den Fuß- und Radverkehr richtet die Stadt einen kombinierten Geh- und Radweg ein.

 Grund für die Vollsperrung: Regen- und Schmutzwasserkanäle im Bereich zwischen den Straßen Strucksdiek und dem Speckenbeker Weg müssen aufgrund hydraulischer Mängel saniert werden. Im Anschluss daran beginnen Arbeiten zum Neuaufbau des Straßenbelages, der damit heutigen wie künftigen Verkehrsbelastungen besser standhalten soll.

 Von Mitte August an bis Ende Oktober 2016 wird der Verkehr zwischen Strucksdiek und Seekoppelweg einspurig mit Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt. Nach Angaben der Stadt müssen sich Autofahrer an dieser Stelle auf längere Wartezeiten einstellen.

 Im April 2017 gehen die Behinderungen dort dann weiter, wenn bis Juni der Kreuzungsbereich Rendsburger Landstraße/Speckenbeker Weg auf eine Spur verengt wird. Von Juli bis September 2017 komme es für den Autoverkehr laut Tiefbauamt durch Geschwindigkeitsbegrenzungen nur noch zu geringen Einschränkungen.

Feldstraße ab heute gesperrt

 Auch in der Feldstraße ist bis zum September dieses Jahres viel Geduld von Autofahrern gefordert. Denn bis zu diesem Zeitpunkt bleibt eine ebenfalls ab heute geltende Vollsperrung bestehen. Zunächst gilt sie für den Bereich zwischen Lornsenstraße und Beselerallee, betroffen sind auch die Kreuzungen Lornsen- und Waitzstraße.

 Ab Mitte Juni wird die Baustelle nördlich versetzt, dann ist der Bereich zwischen Waitzstraße und Beselerallee voll gesperrt. Der Autoverkehr wird umgeleitet, das Uni-Klinikum bleibt aber erreichbar. Für die KVG-Buslinien 32, 33, 51 und 61 gilt ein Ersatzfahrplan. Für den Fuß und Radverkehr wird ein kombinierter Geh- und Radweg eingesetzt.

 In diesem dritten und letzten Abschnitt der Erneuerung der Feldstraße werden Entwässerungskanäle, Wasser- und Stromleitungen sowie Telekommunikationsleitungen entweder erneuert oder saniert. Geplant ist auch die Erneuerung der Straßendecke, um sie damit den Belastungen durch den zunehmenden Verkehr anzupassen. Die im Baustellenbereich gelegenen Haltestellen will die Stadt barrierefrei herrichten.

 So wie in der Rendsburger Landstraße gibt es auch in der Feldstraße eine Neuregelung bei der Hausmüllentsorgung. Um die Bauarbeiten nicht zu behindern, werden vom Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) jeweils an den Enden der Vollsperrungszonen Sammelplätze für Papier-, Bio- und Restabfälle eingerichtet.

Schwentinebrücke wird überprüft

 Zu vergleichsweise kurzen Behinderungen kann es am Donnerstag, 3. März, zwischen 9 und 16 Uhr an der neuen Schwentinebrücke in Neumühlen-Dietrichsdorf kommen. Dort wird in dieser Zeit aufgrund einer turnusmäßigen Überprüfung der Tunnel in Richtung Heikendorfer Weg voll gesperrt. Die vom Ostring (B 502) kommenden Autos und Lkw erreichen den Heikendorfer Weg über die Kreuzung Ostring/Schönkirchener Straße hinter der Brücke. Vom Heikendorfer Weg aus kann über ein Rampe direkt auf die Brücke gefahren werden. Fußgänger und Radfahrer sind laut Stadt nicht beeinträchtigt.

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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