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Rund um den Exer wird es eng

Baustellen Rund um den Exer wird es eng

In den kommenden Monaten buddeln die Stadtwerke wieder vermehrt im Kieler Stadtgebiet. Der Energieversorger wird ab Anfang kommenden Monats sein Fernwärmenetz nördlich des Exerzierplatzes und rund um den Arndtplatz modernisieren. Das wird in den nächsten sieben Monaten auch zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr führen.

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 Die Fernwärme-Baustelle am Exerzierplatz in Kiel.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Betroffen von den Baumaßnahmen sind nördlich des Exers der Kleine Kuhberg, die Rathaus-, Damm-, Waisenhof- und Muhliusstraße sowie die Fleethörn und der Rathausplatz. Rund um den Arndtplatz wird in der Eckernförder Straße, Goethestraße, Sternstraße und am Jungfernstieg gegraben. Einzelne Straßen müssen während der Arbeiten komplett gesperrt werden. Umleitungen würden ausgeschildert.

Darüber hinaus ist rund um die Baugruben mit einem eingeschränkten Parkplatzangebot zu rechnen. „Um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten, führen wir die Arbeiten abschnittsweise durch“, betonte Stadtwerkesprecher Sönke Schuster. So hätten die ersten, vorbereitenden Maßnahme am Exer bereits Mitte dieses Monats begonnen. An der westlichen Seite des Arndtplatzes sollen die Arbeiten am Montag, 4. April, beginnen.

Bauarbeiten gehen bis Ende Oktober

Grund für die alljährlich im Frühjahr einsetzende große Bautätigkeit der Stadtwerke ist die Umstellung des Fernwärmenetzes auf die energieeffizientere Heizwassertechnologie. Dieses Vorhaben betreibt das Unternehmen seit dem Jahr 2002. Die Heizwassertechnologie soll bis Ende kommenden Jahres das alte Dampfnetz komplett ablösen, sagte Schuster. Der Dampfnetzanteil am insgesamt 374 Kilometer langen Leitungsnetz belaufe sich nur noch auf rund 13 Kilometer. Die Bauarbeiten an den beiden innerstädtischen Plätzen und den angrenzenden Straßen sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein, versprach er.

Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben rund 3,9 Millionen Euro. Mit der Heizwassertechnologie wird die Fernwärmeversorgung den Stadtwerken zufolge ökologischer: Während Dampf mit 180 Grad Celsius ins Netz geleitet werde, reichten im Heizwassernetz 130 Grad Celsius. Die niedrigeren Temperaturen und bessere Isoliermaterialien reduzierten die Wärmeverluste, hieß es.

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Ein Artikel von
Thomas Paterjey
Lokalredaktion Kiel/SH

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