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Überall Kräne und Knabberbagger

Baustellen in Kiel Überall Kräne und Knabberbagger

Für einige Zeitgenossen ist es eine Lärmbelästigung, andere ärgern sich über die Verkehrsbehinderungen – aber es gibt auch die Menschen, die stehen bleiben und einfach staunen. Ganz Kiel scheint derzeit eine riesige Baustelle zu sein. Straßen sind aufgerissen, Kanalrohre werden verlegt, Gehwege gesperrt.

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Das Sport- und Freizeitbad an der Hörn wächst allmählich in die Höhe. Wer will, kann von der Gablenzbrücke aus dabei zusehen. 2017 soll das Bad fertig sein.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Und wer mit wachem Auge durch die Stadt läuft, kann ein faszinierendes Ballett der Kräne, den Tanz der großen Bagger und die Wendigkeit von Radladern bewundern. Die wohl größte Baustelle der Stadt ist das Areal des künftigen Sport- und Freizeitbades an der Hörn. Zwischen Gablenzstraße, Werftbahn und Adolf-Westphal-Straße geht es inzwischen aufwärts. Die Pfahlgründung ist abgeschlossen, und mit ein wenig Fantasie lässt sich bereits erahnen, wo die Schwimmbecken für die Kieler Wasserratten zur geplanten Eröffnung 2017 zu finden sein werden. Zwei große Kräne heben die Lasten von hier nach dort, die zahlreichen Bauarbeiter wirken in der Mega-Baustelle wie kleine Spielzeugfiguren. Das ganze Szenario ist von der Gablenzbrücke aus bestens einzusehen.

Die Abrissarbeiten im Kieler Schlossquartier sind in vollem Gange.

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 Die Brücke am Barkauer Kreuz ist schon seit einigen Monaten gesperrt. Die Bauarbeiten gehen voran. In dieser Woche wird das Hängegerüst im Laufe mehrerer Nächte demontiert. Dann können Baustellenbeobachter von der Brücke auf Höhe des Grünen Herzens wunderbar den Asphaltierungsarbeiten zusehen und einen Blick über ganz Kiel werfen. Die Freigabe der Brücke ist für Mitte November geplant.

 Destruktiv geht es im Schlossquartier zwischen Schlossstraße und Eggerstedtstraße zu. Langsam und unter den gespannten Blicken zahlreicher Passanten arbeitet sich der imposante Knabberbagger mit filigranen Bewegungen durch die restlichen Bauten. Einfach umreißen geht in dem Gebiet nicht. Erschütterungen würden die Bausubstanz der Nikolai-Kirche gefährden. Doch die Bauarbeiter sind Spezialisten, die Aufgabe des vorsichtigen Rückbaus ist für die Fachleute ganz normal. Der Rückbau ist im Zeitplan. Sind die Gebäude Ende November abgerissen, geht es erst einmal tief hinab in die Erde. Der Bau von Tiefgaragen steht an, bevor der Hochbau für 213 Wohneinheiten der Norddeutschen Grundstücksentwicklungsgesellschaft starten kann. In der Dänischen Straße lassen sich Modelle zu dem geplanten Bauvorhaben besichtigen.

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