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Um den Exerzierplatz ist Geduld gefragt

Beeinträchtigungen Um den Exerzierplatz ist Geduld gefragt

Autofahrer und Anwohner müssen rund um den Exerzierplatz Geduld aufbringen. Zurzeit sorgt die Baltic Horse Show für Beeinträchtigungen, nächste Woche werden es die Stadtwerke sein. Ab Mittwoch, 14. Oktober, verlegt das Kieler Energieunternehmen neue Heizwasserrohre. Rund sechs bis acht Wochen lang kann es dann zu „kleinen Einschränkungen“ kommen.

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Seit 2002 stellen die Stadtwerke nach und nach das Dampfnetz auf die wirtschaftlichere Heizwassertechnologie um. Ab 14. Oktober wird dafür rund um den Exer gebuddelt.

Quelle: hfr

Kiel. „Auf der Kreuzung Rathausplatz, Kleiner Kuhberg und Exerzierplatz werden wir die Straße queren“, teilte Stadtwerke-Sprecher Sönke Schuster mit. „Mithilfe von Stahlplatten werden wir aber unsere Baustelle, so oft es geht, abdecken, sodass der Verkehr normal fließen kann.“

Ab Mittwoch werden zunächst auf dem Exer zur Sparkassen-Arena hin Bauzäune aufgestellt. Die erste Reihe der Parkplätze, rund 25 Stück, fallen dann während der Bauphase weg. Der Wochenmarkt wird am Mittwoch und Sonnabend rund 20 Meter weiter nach Westen verlagert. Auch am Rathaus kann es zu „leichten Einschränkungen beim Parkplatzangebot“ kommen, so das Unternehmen. Im Zuge der Arbeiten werde gleichzeitig der barrierefreie Weg zum Rathaus in Abstimmung mit der Stadt erneuert und verbreitert. „Insgesamt investieren wir hier rund 240000 Euro“, so Schuster.

 Bereits seit 2002 tauschen die Stadtwerke nach und nach im Stadtgebiet die alte Dampfversorgung durch die energie- und klimaschonendere Heizwassertechnologie für Fernwärme aus. Über 95 Prozent der Arbeiten sind bereits erledigt, so Pressesprecher Schuster. Dass die Anwohner rund um den Exer plötzlich ohne heißes Wasser sind, ist nicht zu befürchten. Denn es werden im ersten Schritt nur neue Rohre verlegt. Die Heizwasserleitungen haben einen Durchmesser von 150 Millimetern, die Dampfnetzleitungen sind dagegen in der Regel 350 Millimeter dick.

 Bis 2017 soll ganz Kiel mit Fernwärme mittels Heizwasser versorgt sein. „Die Heizwassertechnologie ist viel effizienter und somit ökologischer als die Versorgung mittels Dampf, die seit 1905 in der Innenstadt besteht“, so Sönke Schuster. Das Heizwassernetz habe aktuell eine Länge von 350 Kilometern in Kiel, das alte Dampfnetz sei nur noch rund 15 Kilometer lang. Im Sommer 2016 werden dann die jetzt begonnenen Arbeiten im Gebiet rund um den Exer sowie am Arndtplatz fortgesetzt. „Wir stellen ausschließlich während der heizfreien Zeit um“, erklärte Stadtwerkesprecher Sönke Schuster. „Denn während der Arbeiten stehen unseren Kunden vorübergehend keine Raumwärme und gegebenenfalls auch kein Warmwasser zur Verfügung. Daher suchen wir immer im Vorwege den Dialog und informieren alle Betroffenen rechtzeitig.“ Im Jahr 2017 seien dann abschließend noch rund 150 Gebäude rund um die Legienstraße, Goethestraße, Damperhofstraße und Teile der Eckernförder Straße an der Reihe.

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Ein Artikel von
Kristiane Backheuer
Lokalredaktion Kiel/SH

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