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Segeln für einen guten Zweck

Benefiz-Cup des UKSH Segeln für einen guten Zweck

Das UKSH hat erneut „Segel gegen Krebs“ gesetzt. Der 2. Benefiz-Cup, zu dem der UKSH Freunde- und Förderverein am Sonntag nach Schilksee geladen hatte, war mit 18 Mannschaften ausgebucht. Startgelder und Spenden brachten einen Erlös von 7000 Euro, der ans Sport- und Bewegungstherapie am Krebszentrum Nord des UKSH geht.

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Volker Ehlich, Adelheid Hecker, Lothar Iwanski und Melanie Riechen (von links) bildeten zusammen mit Skipper Christoph Körner (links) die Crew des Patientenbootes. Bei der Regatte hatten alle viel Spaß.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. Vier onkologische Patienten, alle Teilnehmer der Sport- und Bewegungstherapie, nahmen als Crew an der Regatta teil. Auf die besondere Bedeutung, ein wissenschaftlich begleitetes Sportprogramm für an Krebs erkrankte Menschen anbieten zu können, wies Prof. Christoph Röcken hin vor dem Start der Regatta durch Kiels Stadtrat Gerwin Stöcken hin. „Körperliche Aktivität ist für Tumorpatienten ein wichtiger Bestandteil der Therapie“, sagte der Direktor am Krebszentrum Nord. Da dieses Programm aber leider nicht von den Krankenkassen bezahlt werde, müsse es durch Spenden mitfinanziert werden.

Seit der Gründung im Jahre 2008 konnte das Angebot erweitert werden. Wie Dr. Thorsten Schmidt, Leiter Supportivangebote am Krebszentrum Nord, erklärte, würden zurzeit 200 Patienten aus ganz Norddeutschland die Therapiestunden besuchen. Der Segel-Benefiz-Cup trage mit Spenden und Teilnahmegebühren dazu bei, weitere kostenlose Sport- und Bewegungsangebote für Krebspatienten am UKSH zu ermöglichen. Bei der Premiere im Vorjahr gab es einen Erlös von 4200 Euro.

Beim Benefiz-Cup – auf dem Wasser vom Segelzentrum der Christian-Albrechts-Universität organisiert – wurde nicht nur gesegelt. Passend zu den Themen Krebs, Sport und Ernährung hielten Medizin- und Ernährungsexperten des UKSH Vorträge. Prof. Röcken und Dr. Schmidt standen für Fragen und Antworten zur Verfügung, und Miriam und Carsten Köthe teilten ihre persönlichen Erfahrungen mit der Erkrankung mit.

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