12 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Zukunftsperspektiven in der Sparkasse

Berufsforum Zukunftsperspektiven in der Sparkasse

Hier steigt der Duft frischgebackener Crêpes in die Nase, dort der von Laugenstangen. Ein paar Meter weiter gibt es Nistkästen zum Selbstbauen, am nächsten Stand locken bunte Primeln. 3000 Besucher kamen am Sonnabend zum Berufsforum, das Förde Sparkasse und Kieler Nachrichten seit 25 Jahren veranstalten.

Voriger Artikel
Aufbruch in die Demokratie
Nächster Artikel
Jugendliche suchen nach Lösungen der Flucht

60 Aussteller stehen noch bis 16 Uhr in der Förde Sparkasse am Lorentzendamm für Fragen bereit.

Quelle: Florian Sötje

Kiel. „Berufsbilder verändern sich durch die Digitalisierung immer schneller“, sagte Götz Bormann, Vorstandsvorsitzender der Förde Sparkasse. „Angesichts des Wandels überrascht es nicht, dass viele Jugendliche nicht genug über ihre Möglichkeiten wissen. Deshalb geben wir Informationen und Orientierungshilfe.“ Mehr als 60 Aussteller von der Apothekerkammer über den Malerbetrieb bis hin zum Zeitungsverlag hatten ihre Stände auf zwei Ebenen im Finanzzentrum am Lorentzendamm aufgebaut und informierten Schüler und baldige Berufseinsteiger über ihre Ausbildungsmöglichkeiten. In Workshops gaben Auszubildende der Förde Sparkasse Tipps zu Bewerbung und Vorstellungsgespräch, und auch ein professionelles Bewerbungsfoto konnte gleich vor Ort geschossen werden.

Das Team der Kieler Nachrichten auf der Berufsmesse in Kiel.

Quelle: Kieler Nachrichten

Alleine, mit Freunden, Eltern oder der ganzen Familie bummelten die Jugendlichen über den Markt der Möglichkeiten. Einige auf der Suche nach einer Alternative zum jetzigen Beruf, andere, um den Traumberuf zu finden. Und manche waren auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. So auch Janne Willms, die am Gymnasium Wellingdorf in die achte Klasse geht. „Ich bin auf der Suche nach einem Schulpraktikum. Am liebsten beim Radio oder bei einer Werbeagentur“, erzählte die 13-Jährige. An zehn Ständen habe sie sich informiert. „Auch bei technischen Berufen, wo ich mich vorher nicht so für interessiert habe“, sagt sie. „Aber auch die haben mich inspiriert.“ Ihr Bruder Rasmus geht in die zehnte Klasse und ist ebenfalls auf Praktikumssuche – allerdings für ein Wirtschaftspraktikum. „Ich interessiere mich hauptsächlich für etwas Handwerkliches oder etwas Kaufmännisches“, sagte er.

Beide sammelten nicht nur Anregungen, sondern auch gleich Kontaktadressen und machten das Berufsforum zum Familienausflug. Viele Aussteller hatten sich etwas Besonders einfallen lassen, um potentielle Bewerber anzulocken. Am Stand der Kieler Nachrichten ließen sich zahlreiche Besucher ablichten, um ihre persönliche Titelseite der KN mit nach Hause zu nehmen. Dazu gab es Informationen zu den verschiedenen Ausbildungen. Was macht ein Medienkaufmann? Was sind die Vorteile eines dualen Studiums? Und welches ist der beste Weg in den Journalismus? Das waren viel gestellte Fragen.

Ebenfalls wirkungsvoll war die Methode von Lena Schnack, die über die Ausbildungen zu Koch und zur Hotel- und Restaurantfachfrau informierte. Ihr Können demonstrierte sie gleich an der Crêpe-Pfanne. „Der Geruch zieht viele an. Einige wollen nur etwas essen, andere aber auch nur reden“, erzählte sie. „Die meisten wollen wissen, wie lange die Ausbildungen dauern, was man dabei macht und natürlich, wie viel man verdient.“ Sie habe viele Gespräche geführt, und einige Interessenten hätten schon angekündigt, sich zu bewerben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Events in Kiel

Veranstaltungen in Kiel
Aktuelle Termine, News, Infos.

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3