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Premiere für Nachwuchstüftler

Berufsoberschule Neumünster Premiere für Nachwuchstüftler

Schulministerin Britta Ernst (SPD) kam aus dem Staunen nicht heraus. Im Landeshaus inspizierte die Ministerin mehr als 30 kleine Aussichtstürme, die Nachwuchstüftler im ersten schleswig-holsteinischen Schüler-Ingenieurswettbewerb gebastelt hatten.

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Kreative Lösungen im Landeshaus: Trotz Einheitsvorgabe für die Schülerteams gleicht kein Turm dem anderen.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. „Ich bin begeistert“, sagte die Ministerin. Trotz der Einheitsvorgabe für alle Schüler-Teams gleiche kein Turm dem anderen. „Der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein geht es bei dem Wettbewerb darum, junge Leute an Ingenieurberufe heranzuführen“, erklärte Vorstandsmitglied Andreas Petersen. Viele Teams hätten die Aufgabe kreativ gelöst, mit Holzstäben, Pappe und Kleber auf einer buchgroßen Grundfläche einen höchstens 80 Zentimeter hohen und belastbaren Turm (ein Kilo) zu bauen.

Am besten gelang das nach Einschätzung der Fachjury einem Team des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums aus Halstenbek. Den zweiten Platz in der Gruppe der Neunt- bis 13-Klässler ging an die Walther-Lehmkuhl-Schule in Neumünster, eine Berufsoberschule. Beide Teams erhielten dafür nicht nur ein Preisgeld (250 bzw. 150 Euro), sondern qualifizierten sich für den Bundes-Turm-Wettbewerb. Allzu groß war die Nachfrage bei der Turm-Premiere nicht. Mitgebastelt hatten nur gut 100 Schüler aus elf der landesweit gut 800 Schulen.

Unterdessen geht ein anderer Wettbewerb auf die Zielgerade. Bis zum 15. Mai können Schulen Vorschläge zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht einreichen. Die Konzepte müssen von der Schulkonferenz genehmigt und durchkalkuliert sein. Grund: Die Sieger-Schulen erhalten bis zu 30.000 Euro vom Land, um ihre Version des „Lernens mit digitalen Medien“ umzusetzen.

„Der Wettbewerb macht es möglich, beispielhaft Schulen zu fördern, die ihre Ergebnisse und Erfahrungen in einem Netzwerk an andere Schule weitergeben können“, sagte Ernst. Für ihr Herzensprojekt stehen insgesamt 200000 Euro bereit. Bislang, gut drei Wochen vor Toresschluss, hat sich erst eine Handvoll Schulen beworben. Am Ende, so die Hoffnung im Bildungsministerium, könnten es um die 30 Schulen sein.

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Ein Artikel von
Ulf B. Christen
Landeshaus-Korrespondent

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