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Delegation zurück aus Tansania

Besuch in Moshi Rural Delegation zurück aus Tansania

Erstmals hat eine zehnköpfige Delegation die tansanische Region Moshi Rural besucht. Fünf Tage lang haben sich die Besucher mit Vertretern ihres Partnerdistrikts am Kilimandscharo in fachlichen Fragen ausgetauscht. Mit unzähligen neuen Eindrücken sind sie am Donnerstag nach Kiel zurückgekommen.

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Nach fünf ereignisreichen Tagen kehrte die Kieler Delegation am Donnerstag aus Afrika zurück. Ihre Eindrücke müssen sie nun erst einmal sacken lassen.

Kiel/Moshi Rural. Insbesondere der Besuch einer Wasserstelle im Gebiet der Massai, einer halbnomadisch lebenden Volksgruppe, ist dem Kieler Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar eindrücklich in Erinnerung geblieben. Die Menschen tränken an dem Wasserloch ihr Vieh, waschen ihre Wäsche darin und kochen mit demselben Wasser ihre karge Nahrung. „Hier droht eine humanitäre Katastrophe“, sagte er.

Und selbst wenn die Regenzeit einsetzt, wird dadurch mitnichten alles leichter: Mit der Feuchtigkeit können sich Krankheiten wie die Cholera ausbreiten. Die Gäste aus Kiel haben sich daher auch den Neubau eines Krankenhauses angesehen, so Annette Wiese-Krukowska, Pressesprecherin der Stadt Kiel. Ihre Reiseeindrücke hat sie in einem Internet-Blog zusammengefasst. Auch mehrere Schulen standen auf dem Reiseplan der Besucher – darunter eine, dessen Aufbau der Kieler Verein Rafiki unterstützt.

Nach ihrer Rückkehr wollen die Reisenden ihre vielfältigen Eindrücke erst einmal sacken lassen. Doch schon bald werde man sich im Rathaus zusammensetzen, um Ideen für konkrete Projekte der kommunalen Entwicklungshilfe zu entwickeln, kündigte Tovar an. „Zur Kieler Woche wird wieder eine kleine Delegation aus unserem Partnerdistrikt anreisen, das ist eine gute Gelegenheit, sich über das weitere Vorgehen untereinander abzustimmen.“

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Ein Artikel von
Thomas Paterjey
Lokalredaktion Kiel/SH

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