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Blick in die bizarrsten Formen

Bleigießen in Kiel Blick in die bizarrsten Formen

Für den Förderverein ein toller Jahresabschluss. Zum traditionellen Bleigießen strömten über 100 Kieler und Umländler am Silvestervormittag in das Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei auf dem Kieler Ostufer, das seit zehn Jahren geöffnet ist. Das ehrenamtliche 20-köpfige Museumsteam war begeistert.

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Zukunft vergrößert: Durch eine große Lupe blickt hier Norbert Aust (rechts) vom Theater im Werftpark für Jördis (10) und ihre Eltern Martina und Knut Riemann in die Zukunft.

Quelle: Volker Rebehn

Neumühlen-Dietrichsdorf. „Mehr passen leider nicht hinein“, sagte Sönke Petersen, der seit der Gründung am 21. August 2003 der 1. Vorsitze des Fördervereins ist. Ein solches Interesse hätte er sich auch zu den „normalen“ sonntäglichen Öffnungen von Ende März bis Ende Oktober gewünscht. Leider seien die Besucherzahlen im vergangenen Jahr erneut leicht rückläufig gewesen. Nach 4 360 Besuchern im Rekordjahr 2013 sank die Zahl über 3 550 im Jahr 2014 auf jetzt 3 417. Erfreulicherweise, so Petersen weiter, seien aber deutlich mehr Schul- und Berufsschulklassen gekommen. „Die insgesamt 109 Veranstaltungen, die wir anbieten wollten, haben wir auch geschafft“, zog Petersen eine insgesamt positive Bilanz.

Das sind die Fotos vom Bleigießen in der Metallgießerei.

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Ungebrochen beliebt bleibt das Bleigießen zum Jahresende. Dabei stellten sich die kleinen und großen Besucher zunächst bei den Museumsmitarbeitern Armin Leppert und Dieter Kohtz geduldig an, um kleine Bleiklumpen zum Schmelzen zu bringen und dann in kaltes Wasser zu schütten. Mit den bizarrsten Formen ging’s dann weiter zu Norbert Aust und Marie Kienecker vom Theater im Werftpark. Alle wollten natürlich hören, was in den Figuren zu sehen sein könnte. „Es ist toll, was der Verein hier mit viel Liebe auf die Beine stellt“, sagten Jan Dreckmann und Andrea Kühnast, die mit Emma (8) gekommen waren. Begeistert waren auch Martina und Knut Riemann und ihre Tochter Jördis (8). „Wir waren das erste Mal hier, kommen aber bestimmt wieder“ erzählten sie. Die familiäre Atmosphäre in dem Museum schätzten Jan Selk und Gráinne Newcombe mit ihren Kindern Seán (5) und Róisín (9).

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