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Blende 2015 Die Zeichen der Zeit

Rostige Fahrräder, verfallene Bauwerke, knorrige Äste: Unser Alltag, unsere Umwelt, unser ganzes Leben ist von Vergänglichkeit geprägt – und die schafft manchmal die schönsten Bilder, wie sich beim Leser-Fotowettbewerb „Blende 2015“ zeigt.

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„Die Zeit schafft wunderbare Dinge“: So hat der Kieler Björn von den Driesch sein Foto genannt.

Quelle: Björn von den Driesch

Kiel. „Zahn der Zeit – Ästhetik des Verfalls“ lautet das zweite Thema des Wettbewerbs der Kieler Nachrichten in Kooperation mit der Prophoto GmbH. Dieses Motto scheint die Kreativität unserer Leser zu wecken. Sehr viele Hobbyfotografen haben sich bereits mit der Kamera auf Entdeckungstour durch die Landschaften begeben und verlassene Bauwerke im grauen Morgennebel, das staubige Sofa am Straßenrand oder das Vergängliche in der Natur aufgestöbert und mit der Kamera festgehalten. Mal präsentieren sich die Fotos in Schwarz-Weiß, mal zeigen sie sich in voller Farbpracht, was den Kontrast zwischen Alt und Neu, Verfallen und Modernisiert noch unterstreicht. Doch die Hobbyfotografen wollen nicht nur visuelle Schönheit mit ihren Bildern zeigen, es schwingt immer auch ein Hauch Wehmut über den Verfall von Altem und Traditionellem mit, genauso wie Kritik. Alle Hobbyfotografen eint daher der Wunsch, einen vergänglichen Augenblick dauerhaft zu bewahren. Das kann sich lohnen: Beim Leser-Fotowettbewerb „Blende 2015“ der KN winken attraktive Preise.

 Was gibt es zu gewinnen?

Gleich zwei Gewinnchancen haben die Teilnehmer des Deutschen-Zeitungsleser-Fotowettbewerbs „Blende 2015“ – einer Gemeinschaftsaktion von deutschen Tageszeitungen und der Prophoto GmbH. In Runde eins wetteifern die Leser der Kieler Nachrichten untereinander. Für die besten drei Fotos loben die KN Geldpreise (500, 250 und 200 Euro) aus. Für Teilnehmer bis 18 Jahren, die ihre Fotos unter dem Jugendthema einreichen, gibt es einen Sachpreis im Wert von 250 Euro. Die von der Fachjury prämierten Fotos nehmen anschließend an der bundesweiten Endausscheidung der Prophoto GmbH teil. Dort winken Preise im Wert von rund 40000 Euro.

Gegenlicht: Tipps und Tricks für gute Fotos

Landschaftsbilder brauchen ein bisschen Zeit. Die meiste davon nimmt das Warten auf den richtigen Sonnenstand in Anspruch. Was aber tun, wenn dazu keine Zeit bleibt? Wenn man einen tollen Anblick aufs Bild bannen möchte, aber Gegenlicht herrscht? Als erstes gilt: Ruhe bewahren. Gegenlicht ist kein Grund zur Panik. Mit Tricks und Kniffen können auch solche Fotos gut werden.

 Die erste Frage, die sich der Fotograf stellen sollte, ist: Soll die Sonne mit ins Bild oder nicht? Die Antwort entscheidet über die Brennweite. Eine Landschaft, die ein wenig im Dunst liegt und von hinten beleuchtet wird, sieht eher verträumt aus. Der gleiche Ausblick wirkt mit einer hoch stehenden Sonne im Bild heiß wie ein Backofen. Weiterhin hilft es, ein bisschen mehr Tele einzusetzen. Suchen Sie sich einen Berg, einen Baum oder eine Straße als Hauptmotiv, das lenkt den Blick ins Bild.

 Arbeiten Sie mit der Gegenlichtblende, diese vermindert Reflexionen auf den Linsen. Es empfiehlt sich auch, Bilder im RAW-Format zu machen. Denn zum einen hat ein Bild im Gegenlicht ein Maximum an Helligkeitsunterschied, da sollte der Fotograf jede Möglichkeit nutzen, diesen auch einzufangen. Zum anderen kann es sonst bei JPG-komprimierten Bildern zu Farbabrissen kommen, die sich auch nachträglich nicht mehr korrigieren lassen.

 Landschaften im Gegenlicht neigen oft dazu, dass entfernte Bildteile verwaschen wirken. Dazu tragen Dunst und eben das von hinten einfallende Licht bei. Man kann diesen Effekt ein abschwächen, indem das Foto zumindest ein wenig schräg zur Sonne aufgenommen wird. Damit lässt sich auch die Weite der Landschaft dokumentieren. Bei hellen Landschaften empfiehlt sich, dass es zumindest in der vorderen Bildhälfte auch einen scharfen, gut durchzeichneten Bereich gibt, der einen Kontrast zum Hintergrund bildet.

Weitere Informationen

Ran an die Kameras: Machen Sie mit beim Fotowettbewerb der Kieler Nachrichten „Blende 2015“. Was Sie dabei beachten müssen:

Was sind die Themen?

Fotos können zu den Themen „Zahn der Zeit – Ästhetik des Verfalls“ und „Schnappschuss – Ich war dabei“ eingereicht werden. Speziell für die Jugend (bis 18 Jahren) bieten wir das Sonderthema „Auf der Straße“ an.

Foto-Fakts

Hobbyfotografen können sich mit bis zu drei Bildern (Papierfotos oder digitale Bilddateien) pro Thema beteiligen. Die Bilder können in Farbe oder Schwarz-Weiß sein. Die Fotos müssen in den vergangenen zwölf Monaten entstanden und von den Einsendern fotografiert worden sein. Ihre Fotos können Sie im Format bis 13 x 18 Zentimeter an die KN senden (Papierbilder). Bitte schicken Sie nur Originalbilder. Fotomontagen werden nicht berücksichtigt. Digitale Bilddateien (JPG) müssen eine Auflösung von 200 bis 300 dpi und eine Dateigröße bis fünf MB haben.

Name und Anschrift

Notieren Sie auf der Rückseite der Fotos Ihren vollen Namen, Anschrift, Geburtsdatum und eine Telefonnummer. Schreiben Sie bitte auch das Thema dazu, einen Bildtitel und wo das Bild aufgenommen wurde. Eingeschickte und nicht prämierte Fotos senden wir zurück, wenn Sie einen frankierten Rückumschlag beifügen. Die Veranstalter haften nicht für Einsendungen, die auf dem Postweg beschädigt werden oder verloren gehen.

Wettbewerbszeitraum

Der Fotowettbewerb „Blende 2015“ läuft bis Sonnabend, 31. Oktober. An diesem Tag ist Einsendeschluss. Danach wird eine Fachjury aus den Fotos die besten Motive der KN-Leser auswählen und prämieren. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Was noch?

Mit Ihrer Teilnahme bestätigen Sie, dass die eingereichten Fotos von Ihnen selbst und in den vergangenen zwölf Monaten aufgenommen wurden, dass Sie sich bei keiner anderen Zeitung an der „Blende 2015“ beteiligen und dass alle Bildrechte bei Ihnen liegen. Mitarbeiter des Verlags Kieler Zeitung und deren Angehörige sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Preisträger verpflichten sich, den Veranstaltern für die Herstellung von Ausstellungs- bzw. Pressefotos die Negative bzw. digitalen Bildsätze kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die prämierten Fotos könne im Rahmen von Ausstellung gezeigt und im Zusammenhang mit der redaktionellen Berichterstattung über den Wettbewerb honorarfrei in Zeitungen und im Internet gedruckt werden. Mit der Teilnahme an der „Blende 2015“ erkennen die Einsender diese Bedinungen an.

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