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„Live ist Musik am schönsten“

8. Bootshafensommer „Live ist Musik am schönsten“

Sechs Wochenenden mit 100 Acts und über 50000 jungen und älteren Besuchern, so lautet die Bilanz des 8. Bootshafensommers, der am Wochenende zuende ging. „Eine tolle Veranstaltung, die essenziell ist für die Belebung der Innenstadt“, betont Programmleiter Nico Grimm von Kiel Sailing City.

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Viel Livemusik, schöne Sonnenstunden am Wasser und ein entspanntes Flair: Das alles bot der 8. Bootshafensommer, der nun zu Ende ging.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Im Oktober riefen die Veranstalter dazu auf, sich für den Bootshafensommer zu bewerben. „Von den 600 Bewerbungen mussten wir erst einmal die Spreu vom Weizen trennen. Zudem legen wir immer den Fokus auf lokale, junge Bands“, erklärt Nico Grimm. Dann wurde ausgesucht, wer mehr eigene Songs schreibt und nicht nur Coversongs im Repertoire hat. Und so entsteht Jahr für ein Jahr ein hörenswerter Mix von Alternative Rock über Ska, Metal, Hip Hop bis hin zu Elektro unter freiem Himmel. Und auch wenn die Musik einmal etwas härter wurde, und einige Zuhörer im Bootshafen sogar baden gingen – „es blieb immer friedlich“, so Grimm.

 Ohne Ausweiskontrolle und Hemmungen ging auch die Ü60-Party für junggebliebenen Gäste in die dritte Runde. Bei den Coversongs der Band „The Beat Goes On“ fühlten sich Fritz Voß (65), Klaus-Hartmut Schmidt (64) und Rudi Scheuß (61) in alte Zeiten versetzt. „Unsere Musik, unser Frauen“, spaßte das Trio. Ob Santana, Queen oder Sweet. „Live ist Musik immer noch am schönsten und dann noch gepaart mit bestem Wetter, toll“, waren sich die drei einig. Mit dem Flirten wollten sie es übrigens nicht übertreiben – „nur ein bisschen Bewegung zur Musik“, lautete der Plan für die Party. Und die entstand in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat, Seniorenbeirat und Kieler Forum „Netzwerk Kultur& Wissenschaft“. Getreu dem Motto: Heute wird getanzt!

 Der Benefiztag am Sonnabend bildet immer den Abschluss und zugleich Höhepunkt des Bootshafensommers. Ziel ist es, lokalen Hilfsprojekten und Initiativen eine Plattform zu bieten und gleichzeitig konkrete Projekte mit Bezug zu Kiel durch Spenden zu fördern. Für jedes verkaufte Getränk spenden die Benefizpartner Deichperle Kiel sowie Cup&Cino jeweils 50 Cents. In diesem Jahr wird die Arbeit der Initiative „Love it like a local“ (Lilal) unterstützt. Durch die Bündelung und Aktivierung vereinsloser Kitesurfer, Kitesurftouristen und Urlaubskiter soll das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Schutzes von Ozean und Natur gestärkt werden. Dieses Vorhaben soll am 24. September bei einer Beach-Clean-Up-Aktion am Falckensteiner Strand auch in die Tat umgesetzt werden. Um 14 Uhr treffen sich Naturschützer an der Deichperle, um mit dem „Lilal“ zum Saisonabschluss den Strandabschnitt zu säubern. Abschließend lädt die Deichperle zum gemeinsamen Grillabend mit den DJs des Bunker Bookings.

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