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Mini-Festivals vor maritimer Kulisse

Bootshafensommer Mini-Festivals vor maritimer Kulisse

70 Bands, rund 100 Progammpunkte von Oper bis Elektro-Sound, von Ü-60-Disco bis Poetry-Slam: Beim Bootshafensommer vom 24. Juli bis 29. August ist für Vielfalt gesorgt. Jeweils am Freitag und Sonnabend bietet der von Kiel Marketing veranstaltete Bootshafensommer kleine kostenlose Open-Air-Festivals mit stets wechselnden Schwerpunkten.

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Kostenfreien Musikgenuss vor maritimer Kulisse bieten auch diesem Jahr wieder die Konzerte mit Nachwuchsbands am Bootshafen.

Quelle: Henrik Jelinski

Kiel. Trotz mancher Neuerung in diesem Jahr blieben die Veranstalter dem Kern der mittlerweile siebten Auflage des Bootshafensommers treu: Newcomer-Bands der Region auf der Ponton-Bühne eine Auftrittsplattform zu geben. Besondere Unterstützung kommt dabei diesmal von der Jungen Bühne Kiel, die anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens einen ganzen Veranstaltungstag (Sonnabend 25. Juli) mit Auftritten talentierter Nachwuchsmusiker bestreitet. Die stilistische Bandbreite reicht von Singer/Songwriter, Vokal-Pop über Fett-Funk-Rock bis zum Pop-Rock.

 Diese Auftrittsmöglichkeit mitten in der Stadt mit durchschnittlich 5000 Besuchern am Tag hat im Laufe der Jahre offenbar eine große Anziehungskraft entwickelt. Mehr als 400 Bands aus der ganzen Republik bewarben sich diesmal trotz Mini-Gagen, die oft gerade einmal die Fahrtkosten decken. „Die Location am Wasser und die besondere Atmosphäre am Bootshafen machen es möglich, dass wir teilweise sogar überregional bekannte Bands für Auftritte gewinnen konnten“, erklärte Kiel-Marketing-Projektleiter Johannes Hesse bei der Vorstellung des Programms.

 Ebenfalls teilweise weite Anreisen bis aus dem europäischen Ausland haben Künstler, die am Freitag, 31. Juli, bei einer Veranstaltungspremiere unter dem Motto „Bühne frei für Flüchtlinge“ zu erleben sind. Von 15 bis 22.45 Uhr stellen die größtenteils professionellen Musiker und Tänzer aus Syrien, dem Iran, Somalia oder Afghanistan den Kielern ihre Kultur vor. Zur Finanzierung von Deutsch-Sprachkursen für Kieler Flüchtlinge dient der abschließende „Benefiztag“ (29. August), bei dem jeweils 50 Cent pro Getränk für diesen Zweck abgeführt werden. Der Caterer legt diesen Betrag aus eigener Tasche noch einmal obendrauf.

 Exotisch gefärbt ist das Bootshafen-Sommerprogramm auch am Sonnabend, 1. August, wenn sich die Kieler Auslandsvereine wieder dem Publikum mit einem kulturell breit gefächertem Programm aus 20 Ländern/Regionen der Welt vorstellen. Ab 19 Uhr folgt die Bootshafen-Jam mit Reggaeklängen von „Jahfro & The Black Pearls“ und „Teacha Dee“. Ab 23 Uhr kann dann bei der Aftershow in der Schaubude weitergefeiert werden.

 Klassik statt Exotik wird den Besuchern am 22. August bei der Live-Übertragung der Sommeropern-Premiere von „Nabucco“ (20 Uhr) des Kieler Theaters geboten. Weitere Standorte der Übertragung auf Großbildschirme sind der Vineta- und Blücherplatz; neu hinzu kommt zur Verfolgung der Premiere in diesem Jahr eine Fläche am Heidenberger Teich in Mettenhof.

 Und noch eine Premiere hat der „Bootshafen-Sommer“ an diesem 22. August zu bieten: In Zusammenarbeit mit der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein wird bei einem „Küstenkino“ ab 17.30 Uhr der Kinofilm „Fraktus – Das letzte Kapitel der Musikgeschichte“ gezeigt. Zuvor gibt es ab 16 Uhr Kurzfilme vom Filmfest Schleswig-Holstein zu sehen.

Infos, Bilder und Hörproben von Bands unter www.bootshafensommer.de

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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