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Katzheide-Fans versprühen Optimismus

Bürgerbewegung Katzheide-Fans versprühen Optimismus

Bereits 5690 Unterschriften haben die Initiatoren der Bürgerbewegung „Katzheide: Ja!“ bereits gesammelt. Sie sind zuversichtlich, dass sie bis zum selbstgesetzten Stichtag, dem 1. Oktober, die nötigen 7996 Stimmen erreichen. Dann müsste die Stadt Kiel eine Einwohnerbefragung durchführen.

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Andreas Regner, Uwe Hagge und Hartmut Jöhnk (von links) sind zuversichtlich, die nötige Zahl an Unterschriften für das Bürgerbegehren zum Erhalt des Freibads Katzheide zu erhalten.

Quelle: emk

Kiel. Die Bürgerbewegung erhofft sich, dass am Tag der Abstimmung zur Olympia-Bewerbung (für den 29. November geplant) gleichzeitig über den Erhalt des Freibades in Gaarden entschieden wird.

„Wenn man in der flauen Sommerzeit so viele Stimmen bekommt, ist das schon ein Zeichen. Hätten wir vor den Sommerferien die Unterschriftensammlung begonnen, wären wir bestimmt schon lange fertig“, freute sich Uwe Hagge. Die Bereitschaft, sich für das Gaardener Freibad zu engagieren, sei nicht nur auf dem Ostufer hoch. Auch dem Westufer und den umliegenden Gemeinden scheint das Bad wichtig zu sein. Vier Prozent aller Wahlberechtigten der letzten Kommunalwahl müssen unterschreiben, damit die Stadt Kiel eine Bürgerbefragung durchführt. In über 100 Arztpraxen, Geschäften und anderen öffentlichen Einrichtungen liegen die Listen aus. „Wir könnten noch mehr Auslageflächen haben, aber die Belieferung wäre personell nicht schaffbar“, erklärte Andreas Regner.

Rund 50 Personen sind dem Verein beigetreten, ungefähr die Hälfte von ihnen engagiert sich aktiv. Eine befreundete Künstlerin entwarf das farbenfrohe Banner, das die schwarze Katze „Heide“ mit Schwimmring im Wasser zeigt. „Es macht Spaß, Unterschriften zu sammeln. Noch nie habe ich für politische Arbeit so viel positives Feedback bekommen“, so Markus Sobotta, der unter anderem auf dem Wochenmarkt am Exerzierplatz Unterschriften gesammelt hat. Die Menschen teilen mit der Initiative ihre Erinnerungen an Katzheide. „Viele Kieler haben hier schwimmen gelernt und es wieder hier ihren Kindern beigebracht“, sagte Markus Aulich.

Durch die Aufmerksamkeit von Bürgern und Presse sind die Verhandlungen einfacher geworden. „Die Einstellung der Stadt hat sich gewandelt. Sie ist gesprächsbereiter“, sagte Hartmut Jöhnk. Offenbar habe die Stadt durch das Bürgerengagement gemerkt, dass das Freibad ein wichtigerer Freizeitstandort ist, als bisher angenommen wurde, vermutete Hagge.

Noch bis zum Ende der Sommerferien ist zumindest der Nichtschwimmerbereich in Katzheide geöffnet. „Eigentlich müsste ein Freibad natürlich länger geöffnet sein als während der Sommerferien“, bemängelte Uwe Hagge. Die Initiatoren gehen davon aus, dass Katzheide nächstes Jahr wieder geöffnet wird, auch wenn es keine gesicherten Angaben darüber gibt. „Ich möchte im nächsten Jahr dort schwimmen – und zwar im Schwimmerbecken“, so Markus Aulich.

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