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Bumerangwerfer ermitteln ihre Weltmeister

Nordmarksportfeld Bumerangwerfer ermitteln ihre Weltmeister

Wieder Japan, die USA oder doch Deutschland? 120 der besten Bumerangsporter der Welt werfen in Kiel um Weltmeisterehren. Es geht um 17 Titel und um reichlich Spaß.

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Verschiedene farbige Bumerang liegen auf einem Rasen: Die Bumerang-Weltmeisterschaft findet noch bis zum 31. Juli in Kiel statt.

Quelle: Lukas Schulze/dpa

Kiel. Noch bis Ende kommender Woche kämpfen die besten Bumerangwerfer der Welt in Kiel um Weltmeister-Ehren. „Bis zu 150 Kilometern pro Stunde können dien Dreiflügler erreichen“, sagte Organisator Oliver Thienshaus am Samstag. Bereits zum dritten Mal findet die WM in Deutschland statt, nach Hamburg 1992 und Kiel 2002. Am Start sind etwa 120 Aktive in 17 Wettbewerben. Der älteste Teilnehmer ist 73 Jahre alt.

Bumerangwerfen sei gar nicht so schwer, sagte Thienhaus. „Wenn man den richtigen Winkel trifft, kommt er wenigstens schon mal zurück.“ Die Sportler werfen fast nur noch „Dreiflügler“. Nur noch wenige Bumerangs sind dabei aus Holz, es dominieren Kunststoffe.

Noch bis Dienstag geht es zunächst um den Mannschafts-Weltmeister. Die Titelverteidiger kommen aus Japan. Die mehrfachen Weltmeister aus Deutschland um den elffachen Titelträger Fridolin Frost und Thienhaus wollen sich den Titel auf dem Kieler Nordmarksportfeld aber zurückholen. Neben den deutschen Werfern gelten die Amerikaner als Mitfavoriten. Dort sind zwei große Wurffelder mit jeweils 100 Meter Durchmesser angelegt.

Für die Szene ist die 26. Weltmeisterschaft wie ein Familientreffen. „Mit Anhang sind wir knapp 200 Teilnehmer“, sagte Thienhaus. In einer Jugendherberge mieteten sie 195 Betten an.

Der Spaß steht bei den Wettkämpfen m Vordergrund. Die Weltmeister erhalten einen Pokal und eine Urkunde. Zuschauer können die WM kostenlos verfolgen.

dpa

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