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Betrüger im Ostuferhafen gestellt

Bundespolizei Betrüger im Ostuferhafen gestellt

Bundespolizisten haben am Freitag im Ostuferhafen einen 44 Jahre alten Niederländer festgenommen, der von den Behörden seines Heimatlandes gesucht wurde. Er soll seine eigene Firma um eine Million Euro betrogen haben.

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Bundespolizisten brachten den mutmaßlichen Betrüger ins Gefängnis.

Quelle: Ulf Dahl (Symbolfoto)

Kiel. Bei der Kontrollen von mehreren Fahrzeugen, die gerade von einer aus Litauen eingelaufenen Fähre kamen, landeten die Beamten den Treffer. Der Mann soll vor sechs Jahren in seinem Heimatland seine damalige Firma um fast eine Million Euro betrogen haben, indem er auf Rechnungen seiner Firma seine eigene Kontonummer angab, sagte ein Behördensprecher. Da vermutet wurde, dass der 44-jährige sich in die baltischen Staaten abgesetzt hatte, schrieb ihn die zuständige niederländische Behörden für Wirtschaftskriminalität zur Festnahme aus und bat um die Auslieferung. In den Diensträumen der Bundespolizei wurde der Haftbefehl angefordert und dem Mann eröffnet. Am Abend wurde er dann durch die Bundespolizei auf richterlichen Beschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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