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Schlag gegen Schleuser in Kiel

Bundespolizei Schlag gegen Schleuser in Kiel

Beamte der Bundespolizei haben Donnerstag in Kiel einen 35-jährigen Iraner wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Schleusung von Ausländern und Urkundenfälschung festgenommen. Der Mann lebte in einer Kieler Flüchtlingsunterkunft.

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Bundespolizisten stellten umfangreiches Beweismaterial sicher.

Quelle: Bundespolizei

Kiel. Nach den Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel soll der Tatverdächtige in mindestens drei Fällen Ausländern gefälschte Identitätskarten und Reisepässe verschafft haben, um diese dann in andere EU- bzw. Schengen-Staaten zu schleusen, teilte ein Sprecher mit.

Bei dem Einsatz am Donnerstag durchsuchten die Polizisten die Wohnung des Beschuldigten in einer Flüchtlingsunterkunft in Kiel und die Wohnungen von drei weiteren Beschuldigten in Kiel. Dabei stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher - mehrere Mobiltelefone, Computer, ein verbotenes Einhandmesser, Betäubungsmittel sowie eine vermutlich gefälschte niederländische Identitätskarte. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen gegen die Beamten davon aus, dass der Beschuldigte für das Verschaffen und Überlassen der gefälschten Dokumente und die Organisation der Schleusung 3000 bis 5500 Euro pro Person erhalten hat. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Iraner einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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