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Auftakt zur Briefwahl in Kiel

Bundestagswahl Auftakt zur Briefwahl in Kiel

Kiels Bürger können schon jetzt ihre Stimme für die Bundestagswahl 2017 abgeben - und zwar per Briefwahl. Die Briefwahlunterlagen werden ab 14. August ausgehändigt oder - falls beantragt - per Post zugeschickt. Im Rathaus ist die Briefwahl ab 16. August 2017 möglich.

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In Kiel ist ab Mittwoch das Briefwahlbüro im Rathaus geöffnet.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Kiel. Start der Bundestagswahl 2017, jedenfalls für Briefwähler: Im Wahlkreis 5 (Kiel, Altenholz und Kronshagen) können bereits die ersten Stimmen abgegeben werden. Das Briefwahlbüro im Rathaus Kiel, Fleethörn 9, ist ab Mittwoch, 16. August, geöffnet. Es ist jedoch nicht mehr im Souterrain zu finden, sondern in Zimmer 184 auf dem Flur der Einwohnermeldestelle im 1. Obergeschoss.

Geöffnet ist das Briefwahlbüro im Kieler Rathaus bis zum 21. September montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags und dienstags von 13 bis 16 Uhr und donnerstags von 13 bis 18 Uhr. Am Freitag, 22. September, sind die Öffnungszeiten erweitert auf 8 bis 12 Uhr sowie 13 bis 18 Uhr.

Briefwahl im Kieler Rathaus

Nach Informationen der Stadt Kiel können Wahlberechtigte die Briefwahlunterlagen im Rathaus Kiel persönlich beantragen und auch gleich die Stimme abgeben. Der Personalausweis oder Reisepass muss dafür mitgebracht werden.

Wer nicht ins Rathaus kommen möchte, kann auch zu Hause Briefwahl beantragen und die Stimme abgeben: Der Online-Antrag steht unter www.kiel.de/wahlen und mit den Wahlbenachrichtigungen kommt demnächst auch ein Formular ins Haus.

Immer mehr Briefwähler in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein geht der Trend zur Briefwahl, der Anteil steigt seit Jahren. Bei der Bundestagswahl 2013 nutzten 16,6 Prozent der Wähler im Norden diese Möglichkeit. «Steigender Beliebtheit erfreut sich die sogenannte „Briefwahl vor Ort“», sagte Claus-Peter Steinweg von der Geschäftsstelle des Landeswahlleiters. «Wenn Wahlberechtigte die Unterlagen bei ihrer Gemeindebehörde abholen, können sie diese an Ort und Stelle ausfüllen und den Wahlbrief gleich wieder abgeben.»

Den Wählern in Schleswig-Holstein soll den Angaben zufolge spätestens bis zum 3. September eine Benachrichtigung über ihre Eintragung in das Wählerverzeichnis zugehen. Teil dieser Benachrichtigung ist ein Antragsformular für die Beantragung von Briefwahlunterlagen. Wähler können ihre Briefwahlunterlagen auch mündlich (nicht telefonisch) oder per E-Mail bei der Gemeindebehörde beantragen. Einige Gemeinden stellen auch ein Online-Formular auf ihrer Webseite zur Verfügung.

Genügend Wahlhelfer zu finden, ist in den Kommunen teilweise schwierig. «Wahlberechtigte, die sich für dieses Wahlehrenamt interessieren, sollten sich bei ihrer Gemeindebehörde – das heißt bei der Stadt,- Gemeinde- oder Amtsverwaltung - melden», sagte Steinweg. Die Bundeswahlordnung sieht ein sogenanntes Erfrischungsgeld in Höhe von 25 Euro für die Mitglieder des Wahlvorstandes, für den Vorsitzenden in Höhe von 35 Euro vor. «Manche Gemeinden erhöhen diese Beträge aus eigenen Mitteln», sagte Steinweg.

Von KN

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