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300 Akrobaten aus ganz Europa

18. Akrobatikfestival 300 Akrobaten aus ganz Europa

Das Akrobatikfestival an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) ist volljährig geworden. Zum 18. Mal zeigten Freizeitsportler ihr Können am Sonnabend auf der Bühne des mit 1 300 Zuschauern restlos ausverkauften Audimax. Vor der Show hatten 300 Akrobaten aus ganz Europa die Workshops im CAU-Sportzentrum  besucht.

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18. Akrobatikfestival "AkroKiel" der Arobatikgruppe der Christian-Albrechts-Universität (CAU) am 20. Februar 2016 im Audimax: Die kleinen und großen Sportakrobaten des Kieler TV begeisterten das Publikum.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel . Das war für das Team der Kieler Hochschulakrobatik eine ungewohnte Situation: Noch unmittelbar vor Showbeginn drängten sich zahlreiche Interessierte an der Abendkasse. Karten gab es für viele aber nicht mehr. „Aus Sicherheitsgründen konnten wir einige leider nicht reinlassen“, bedauerte Thomas Beckmann, der die Kieler Akrobatikgruppe seit 21 Jahren leitet und auch das Festival initiiert hat. Zur „Volljährigkeit“ war das Audimax erstmals ausverkauft. Größer solle die Veranstaltung aber nicht werden. Entspanntheit und Spaß im Team solle erhalten bleiben und schließlich, so Beckmann weiter, seien alle Freizeitsportler und würden sich unentgeltlich engagieren.

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Dass sich das Engagement wieder gelohnt hat, unterstrich der starke Applaus der Zuschauer. Jeder Auftritt des über zweistündigen Programms mit nachdenklichen, fröhlichen, ruhigen, explosiven, improvisierten und perfekten Elementen wurde begeistert begleitet. Ganz gleich, ob jemand ganz alleine auf die Bühne, wie etwa die 12-jährige Djamila mit ihrer Hula-Hoop-Vorführung oder das dänische Trio „Limits“ mit ihrer schon professionellen Akrobatik. „Die Vielfalt macht den Charme der Veranstaltung aus“, meinte Renate Steinbeck. Die Altenholzerin war zusammen mit Sabine Lorgin das erste Mal dabei. „2015 haben wir keine Karten bekommen, diesmal hat zum Glück geklappt“, sagte die Kronshagenerin. Gefallen hat es beiden.

Nicht jeder Festivalteilnehmer stand am Sonnabendabend auch auf der Bühne. Viele der weit über 300 Teilnehmer aus Deutschland, Skandinavien, Großbritannien, den Niederlanden und der Schweiz waren ins CAU-Sportforum gekommen, um am Freitag und Sonnabend an Akrobatikworkshops teilzunehmen. In insgesamt 18 Workshops à jeweils eineinhalb Stunden erhielten sie zum Beispiel Tipps (unter anderem von drei Akrobatiktrainern aus den Niederlanden), wie man den Handstand auf einem Partner lernt, wie man Möglichkeiten findet, einen Partner leichter heben zu können oder wie in einer so genannten Langsequenz für zwei Personen Akrobatikfiguren so aneinander gereiht werden können, dass keine Pausen entstehen. „Auch bei den Workshops war das Interesse groß“, sagte Thomas Beckmann. Jeweils 30 bis 50 Leute hätten mitgemacht.

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