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Aktionskonferenz gegen Rassismus in Kiel

CAU Aktionskonferenz gegen Rassismus in Kiel

Aufstehen gegen Rassismus: So lautete das Motto einer Aktionskonferenz, zu der am Freitag und Sonnabend Gewerkschaften, der Kieler Asta und verschiedene Parteien in die Kieler Universität eingeladen haben.

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Gewerkschaften, der Kieler Asta und verschiedene Parteien hatten in die Kieler Universität eingeladen.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel . Zwei Tage lang diskutierten die Teilnehmer aus ganz Schleswig-Holstein darüber, wie man Rassismus begegnen kann. „Unser Ziel ist es mit dieser Konferenz, Leute im Land zusammenzubringen und dafür zu sorgen, dass sich so eine antirassistische Bewegung in der Fläche ausbreitet“, sagt Dietrich Lohse, Verdi-Vertreter und Sprecher der Aktionskonferenz.

Zwar richten sich viele Themen der Konferenz gegen die AfD, dennoch sei nicht sie das Übel, betonte Lohse. „Die Partei bewegt sich in einer politischen Landschaft, die sie begünstigt.“ Daher sei es wichtig, zu überlegen wie es zum Aufstieg der Partei kommen konnte und wie man ihr jetzt begegnen kann. Auch der anstehende Landtagswahlkampf spiele bei der Konferenz eine Rolle, erklärt Lohse. „Die Wahl ist sicherlich ein Grund, warum wir die Konferenz jetzt organisiert haben.“

Bewegung gegen AfD und Rassismus

Die Konferenz ist Teil der im vergangenen Jahr bundesweit gegründeten Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“, deren Ziel es ist, eine breite gesellschaftliche Bewegung gegen die AfD und gegen Rassismus anzustoßen.

Nachdem bei der Kieler Konferenz am Freitag bei einer Podiumsdiskussion Experten mit den rund 140 Teilnehmern über den Aufstieg der AfD und Möglichkeiten der Reaktion debattierten, stand am Sonnabend die Arbeit in Workshops im Vordergrund.

Zu den Themen Wahlkampfaktionen, regionale Vernetzung, Recherche zum AfD-Wahlkampf, Argumentationstraining, Aufstehen im Betrieb und Counter-Hate-Speech wurden Strategien erarbeitet, die anschließend zu einer Resolution zusammengefasst werden sollen.

Am Abend wollen die rund 100 Konferenz-Teilnehmer die Resolution dann vor der AfD-Zentrale im Kieler Walkerdamm verlesen.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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